Doctor 4 & 5

On with the show! Ein paar mehr DVDs haben wir ja noch, um das jahrzehntelange Backlog von „Doctor Who“ aufzuarbeiten. Momentan habe ich folgende Folgen gesehen:

Mit dem vierten Doctor: Tom Baker
aus Season 12:
– The Sontaran Experiment, gesendet von 02/75 – 03/75
aus Season 13 & Season 14: nix
aus Season 15:
– The Invasion of Time, gesendet von 02/78 – 03/78
aus Season 16, 17 und 18: nix.

Brilliant. Ich weiß jetzt, warum für viele Fans Tom Baker _der_ Doctor ist. Nicht nur wegen seines überdimensional langen Schals. (Der übrigens deshalb so lang ist, weil es einen Zahlendreher bei der Menge der Wolle für den Schal gab und die Kostümdame halt alles verstrickt hat, was sie bekommen hat.) Bakers Doctor ist schräg, witzig und clever. Den Sets merkt man an, dass wenig Geld vorhanden ist, den Drehbüchern leider auch, die Companions sind nicht weiter störend (außer wenn sie schlecht schauspielern) und die Sontarans sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Aber Tom Baker ist trotzdem cool und gerade die Dialoge zwischen Borusa und dem Doctor in „The Invasion of Time“ sprühen vor hintergründigem Witz.

Mit dem fünften Doctor: Peter Davison
aus Season 19: nix.
aus Season 20:
– „Mawdryn Undead“, gesendet 02/83
– „Terminus“, gesendet 02/83
– „Enlightenment“, gesendet 03/83
aus Season 21: noch nichts, aber „Warriors of the Deep“ liegt noch daheim.

Peter Davisons Doctor ist mir zu glatt. In einem Interview meinte er sinngemäß, er hätte den Doctor ohne große Auffälligkeiten spielen wollen, als quasi normalen Menschen. Das macht er auch, aber die Geschichten verlieren dadurch auch einen gewissen Zauber, der sonst daraus resultiert, dass der Doctor eben doch nicht menschlich ist. Abgesehen davon ist inzwischen noch weniger Geld für gescheite Schauspieler, gute Drehbücher und vor allem Ausstattung vorhanden und so langsam wird’s auffällig. Ich kann mir vorstellen, warum in den 80ern Schluß war mit „Doctor Who“ – es wollte vielleicht einfach niemand mehr zu billig gemachte Kostüme sehen. Andererseits gibt es natürlich auch gute Ideen, wie die von „Enlightenment“ (Erleuchtung). Ich habe aber schon das Gefühl, dass man sich zu gerne und lieber in Nebensträngen und (leider billigen) Tricks verrennt, als eine ordentliche solide Geschichte zu erzählen. Und, nun ja, durch Davisons Art, den Doctor „normal“ zu spielen, wird’s nicht umbedingt angenehmer, sich schlecht gemachte Folgen anzusehen.

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