Leseempfehlung: „Das Vorzelt zur Hölle“ von Tommy Krappweis

„Zu Hause hatte ich damals übrigens auch eine Schallplatte, und zwar das »Lied der Schlümpfe« von Vadder Abraham. Leider handelte es sich dabei um eine Single, und Singles waren nun mal immer so schnell vorbei, dass man das Legobauen laufend unterbrechen musste, um den Tonarm wieder geräuschvoll an den Anfang der Platte zu schmettern. Darum ging ich ziemlich rasch dazu über, die Single in dem langsameren Tempo für Langspielplatten abzuspielen. Das hatte den Vorteil, dass das Lied deutlich länger dauerte und ich somit auch nicht mehr so oft aufstehen musste. Der Nachteil war jedoch unüberhörbar: »Dööör Flööötooonnnschlumpfff föööngggdd onnnnn …« Vielleicht war das der Grund, warum ich kurz darauf meine erste Langspielplatte geschenkt bekam.“

„Umso überraschter waren wir, als Claudia mit einer Freundin im Schlepptau bei Sonnenuntergang an unser Zelt klopfte, wo wir gerade um den Kocher kauerten wie Gollum am Fischteich und die zweite Dose Ravioli erhitzten.“

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