„The Way Back“ (Der Weg zurück) – 01/52

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Orchesterklänge, gemischt mit Elektromusik, die nach 80er klingt, eröffnen den Blick auf einen schwarzen Sternenhimmel, davor eine Kuppel, die aussieht wie ein Modell von Gerry Anderson (was nichts Schlechtes ist, im Gegenteil, Andersons Modelle sind mit das Beste, das Großbritannien damals hatte), überlagert von einer grafischen Zeichnung eines Auges, die relativ schlecht ist und mich an Kreuzstichvorlagen denken lässt.

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Die Bilder werden nicht besser, aber es geht offensichtlich um einen leidenden Mann und schwarz gekleidete Personen mit Gasmasken. Auftritt großes Orchester, vor einer nun nicht mehr ganz so überzeugenden Hintergrundsternenlandschaft nun ein auch nicht ganz so tolles Modellraumschiff. Enter Comic-Logo. Au weia, die Effekte lassen vermuten, dass die BBC kein Geld hatte. Mal gucken.

Erste Szene. Ah, da ist das Ding aus dem Vorspann. Eine Überwachungskamera. Setting – weiß, sehr „brave new world“, sehr dystopisch. Gefällt mir. Eintritt Hauptperson (Also, ich nehme mal an, dass er die Hauptperson ist, nachdem er genauso braune Locken hat wie der stilisierte Mensch im Vorspann).

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Beigefarbener Rolli, grüne Tunika. Oh ja, sehr dystopisch. Nummerierte Gänge, alle schleichen irgendwie nur so durch. Die Kleidung scheint für alle ähnlich zu sein – Rolli oder Hemd, weite Hose oder knielanger Rock, gegürtete ärmellose Tunika. Der Mann heißt Roj und hat seit 36 Stunden nichts gegessen, wie von der Dame namens Ravella gewünscht. Sie scheint etwas mit ihm vor zu haben. Eintritt Blondie. Aufgrund des Auftritts nehme ich mal an, der wird noch wichtig.

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Eine im Hintergrund hörbare allgemeine Ankündigung sagt was über „population control measurements“, Ravella erklärt, dass Beruhigungsmittel im Essen sind und deren Wirkung nach anderthalb Tagen ohne Lebensmittel abklingen sollten. Schickes Set haben sie. Also, man sieht, dass nicht viel Geld da war, aber sie haben es dunkel ausgeleuchtet und so wirkt alles etwas gespenstisch und technisch. Ein anderer kommt dazu, wir erfahren, dass Rojs Familie auf den „outer planets“ ist: „ a brother and a sister on Ziegler 5“ und jemand ihm was über die Familie sagen will. Dazu müssen sie aber raus, und wie Roj sagt, dies ist ein „category four crime“. Wir befinden uns nun vor einer Pappwand mit Gaffa-Tape, au weia. Roj macht dennoch mit.

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Wahrend der dritte die Tür öffnet, Eintritt Blondie im Hintergrund. Okay, es ist Gaffa-Tape, aber die Tür haben sie trotzdem gut hingekriegt. Für den Moment guckt Blondie nur. Dafür wurde jetzt in den BBC Kellern gedreht oder so, aber es trägt alles zum leicht rostigen, industriellen Dystopie-Charme bei. Blondie folgt den dreien. Ah, die Kuppel, die wir gesehen haben, ist offensichtlich das Zuhause und Roj sieht nun das erste Mal die Außenwelt. Er ist nicht begeistert. Ravella stellt die Killerfrage, ob er das nicht doof findet, sein Leben lang sediert zu sein. Roj fragt, warum irgendjemand das anderen antun sollte und Ravella antwortet, es ginge darum, Kontrolle auszuüben, denn „the number of dissidents is growing“. In den nächsten Sätzen scheint es, als kenne sie ihn von früher und sie will wissen, ob er alles schon vergessen habe. Offensichtlich hat er. Wir betreten mit den dreien jetzt sowas wie einen Weltkriegsbunker, Blondie folgt immer noch. Roj wird die Sache zu heiß, es ist illegal, sich mit „outsiders“ zu treffen, er will nur noch zurück. Aha, so nett sind die Außenseiter wohl doch nicht, denn Ravella erpresst Roj jetzt mit gefälschten Dokumenten, die Schuld auf ihn lenken würden, sollte er sie an die Verwaltung verraten. Na, da bin ich jetzt aber echt gespannt, was da rauskommt. Muss eine große Sache sein. Ein neuer Mensch kommt dazu, Foster, und spricht von einer Behandlung, auf Grund derer sich Roj an nichts erinnern würde, dieser streitet immer noch alles ab. Im Hintergrund kommt Blondie an, er kennt Ravella und Co. offensichtlich. Hmm. Also doch kein Spion. Dev Tarrant ist der Name von Blondie und jetzt hören wir auch zum ersten Mal Rojs Namen: „Roj Blake“. Foster berichtet, Rojs Familie wäre vier Jahre zuvor, nach seiner Verhandlung, exekutiert worden. Das kann nicht sein, meint Roj, es gäbe ja regelmäßige Videonachrichten von ihnen. Naja, wir haben genügend Sci-Fi gesehen um zu wissen, dass das gefälscht werden kann. Roj lässt sich Fosters Geschichte erzählen und die geht so: Vier Jahre zuvor gab es wohl Aufruhr, aber die einzige wirklich wichtige Gruppe von Aktivisten wurde von Roj Blake angeführt. Er wurde erwischt und anstelle ihn zu töten (und ihn dadurch zum Märtyrer zu machen), wurde er in „intensive therapy“ gesteckt. Schicke Kameraführung auf Blakes Auge. Wir erinnern ums an das stilisierte Auge am Anfang, gell? De facto hat Blake also eine Gehirnwäsche bekommen, danach alle Aufrührer vom Gegenteil ihrer Mission überzeugt und dann hat die Verwaltung sogar diese Erinnerung ausgelöscht. Roj scheint sich jetzt zu erinnern. Sehr gut gemacht die Erinnerungsfetzen an schwarze Overalls und einen Schlag mit einem Baseballschläger. Die Szene kommt mehrmals, deshalb bleibt sie so im Gedächtnis.

Als Blake jetzt nach den anderen fragt, ist seine stimme plötzlich ein paar Grad tiefer, ein Zeichen, dass er anfängt, den Geschichten zu glauben. Allen seinen Anhängern wurde laut Fosters Erzählung erlaubt, auf die „outer worlds“ zu emigrieren, wo sie (wie auch Rojs Familie) gleich nach Ankunft exekutiert wurden. Keine nette Welt!

Jedenfalls geht es jetzt wieder gegen die Verwaltung, und dafür brauchen sie Blake. Also gut, Untergrundkämpfer gegen böser Diktatur, kein schlechter Stoff für eine Sci-Fi-Serie. Langsam macht mich das Betonbunker-Interieur allerdings trübsinnig. Roj will nachdenken. Schönes Kamerabild hier.

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Foster hält währenddessen eine Volksrede. Blake entdeckt einen Jeep mit Truppen und versteckt sich. Fosters Idee ist es, auf der erde für Unruhe zu sorgen, damit die „outer worlds“ mehr Möglichkeiten und Freiheiten haben. Ziel soll sein, dass mindestens eine der Welten ihre Unabhängigkeit innerhalb der nächsten zwei Jahre erklärt. Um es kurz zu machen: Die Truppen massakrieren alle, und das obwohl Foster sich sofort ergibt, von Gewalt abrät und sein Recht als Zivilgefangener einfordert. Die Antwort darauf ist ein gezielter Schuss in seine Brust. Offensichtlich haben die Soldaten kein Interesse an Verhandlungen oder Fairness. Großes Gerenne, schlechte Statisten, Blake betrachtet die Leichen nach Abzug der Truppen.

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Als er zurück in die Kuppel geht, wird er von Soldaten empfangen, Kameraschnitt auf sein Auge wieder mal. Geht jetzt alles von vorn los?

Es scheint so, die flackernde Maschine vom Anfang und der Baseballschläger sind wieder da. Ein diabolischer Arzt erzählt ihm, es wäre alles Phantasie, was er erlebt zu haben glaubt. Schickes Bild wieder mal. Blake will keine Drogen zur Beruhigung bekomme, aber glaubt dem Arzt inzwischen. Hier wieder ein beeindruckendes Set: zwei silberne Wände, ein silberner Quader auf dem Blake hockt, nichts weiter. Kein Geld? Vielleicht. Effektiv? Für mich schon.

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Drei Ärzte oder Verwaltungsmenschen beobachten ihn über einen Monitor und schmieden Ränke. Das Problem ist, sollte Blake einen Zusammenbruch erleiden, könnte er sich sehr wohl an die Vergangenheit erinnern, denn seine Erinnerung wurde nicht gelöscht, sondern nur unzugänglich gemacht. Außerdem gibt es wohl immer wieder auch Zweifel am Schauprozess von vor vier Jahren. Auf jeden Fall muss vermieden werden, dass Blake ein Märtyrer wird, tot oder lebendig. Die Klamotten der Oberen sehen genauso langweilig aus wie die der Bürger, als hätten sie nur alte Wolldecken zur Verfügung. Geplant ist nun, Blakes Glaubwürdigkeit zu zerstören und ihn nach Cygnus Alpha zu deportieren. Oh. Huch? Eintritt Blondie, was macht der denn hier? Offensichtlich ist er doch ein Doppelagent?

Neue Szene, Eintritt junger gut aussehender Mensch namens Varon. Er soll Verteidiger in Blakes Fall werden. Aha, geplant ist also ein klassischer Fall von Schauprozess mit ambitioniertem jungem Anwalt, der nicht weiß, was vor sich geht, nehme ich an. Morag, die Dame, die vorher den Plot ausgeheckt hat, wird die Staatsanwältin sein. Varon soll dafür sorgen, dass Blake Gerechtigkeit widerfährt. Zumindest wird ihm das erzählt.

Varon besucht Blake. Der Gang im Gefängnis scheint der gleiche sechseckige Flur zu sein wie zuvor der Ausgang aus der Kuppel, nur diesmal ist er gleißend hell ausgeleuchtet, gute Idee der Set-Doppelnutzung! Gut, bei den Campingtischen vor den Zellen sieht man, dass es Campingtische sind, aber nun ja. Auch in der Zukunft haben Anwälte ihre Bescheinigungen auf mit Schreibmaschine beschriebenem Papier in Folie eingelegt, wie amüsant! Tel Varon stellt sich vor, Blake will keinen Anwalt, er erklärt sich für schuldig. Aber er will die Möglichkeit haben, eine öffentliche Aussage zu machen, dass es nicht in Ordnung ist, Leute zu massakrieren. Varon wird hellhörig, offensichtlich ist Blake nicht wegen des „category four crime“ des „Aus der Kuppel rausgehen“ angeklagt. Varon liest die anklage vor und Blake schreckt auf. Er ist nämlich wegen Kindesmissbrauchs angeklagt, dies ist sicher auch in der Zukunft noch ein ehrenrühriges Verbrechen. Cleverer Plan, das muss man Morag lassen. Varon hat sogar mit den Opfern, drei Schulkindern, gesprochen und glaubt ihnen. Blake durchschaut das Ganze sofort: „they’ve set me up“. Er erklärt sich für nicht schuldig. Varon weist darauf hin, dass eine Einweisung in eine psychiatrische Anstalt besser wäre als eine Deportation auf Cygnus Alpha und er dies irgendwie rausholen könnte. Blake versucht nun, Varon davon zu überzeugen, dass dies alles inszeniert ist, der Anwalt bekommt erste Zweifel.

Über die Gerichtsverhandlung schreibe ich mal nichts, die ist so schön, schlicht, brillant und fies, das muss man gesehen haben. Wie zu erwarten wird Blake für schuldig befunden. Die Kostüme überzeugen mich immer noch nicht. Kindermissbrauch ist übrigens eine „category nine crime“, nur um das einmal in Relation zu setzen. Blake hat keine Chance, sein Statement zu halten, er wird nach dem Schuldspruch eine Spritze betäubt und kurz bevor er umkippt, kommt Blondie um die Ecke. Lieber Mister Nation, an sich ein guter dramatischer Plotpoint, aber ein bisschen aufgesetzt, meinst du nicht? Wäre ich Dev Tarrant würde ich im Hintergrund bleiben, bis Blake im Gefängnistransporter ist. Camerashot auf Varon, der immer mehr Zweifel zeigt. Nochmal die Erinnerung an Flacker-Maschine, Baseballschläger und Blakes Auge. Okay, ich glaube, wir haben es jetzt verstanden.

Auftritt grundlos kreischende Statistin. Hä? Ich sehe noch nicht mal, ob sie Gefangene oder Familienmitglied eines Gefangenen ist. Aber egal, Soldaten bringen sie weg. Das ist wohl auch nur der Auftakt zu „jetzt befinden wir uns im Gefängnis“, die Statistin ist also wohl eher eine Angehörige, denn jetzt kommt: Auftritt weibliches Blondie mit Glitzerklamotte. Föhnwelle und Glitzer, das fällt auf, also ist sie wohl wichtig. Sonst nur Krankenhausbetten und karges Interieur. Föhnwelle beobachtet einen Anderen, der den schlafenden Blake gerade beraubt. Ah, Blake schläft doch nicht, Antwort Dieb: „Easy, take it easy, I hate personal violence, especially when I’m the person.” Er nennt seinen Namen, Vila Restal, und erklärt Blake, sie wären in einer „transport cell“ und würden wohl nicht wieder von Cygnus Alpha zurückkommen.

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Vila stellt sich als Dieb vor, Föhnwelle setzt sich zu Blake und fragt nach der Uhrzeit. Vila gibt die gestohlene Uhr zurück und meint, er hätte nur darauf acht gegeben („the place is full of criminals“). Wir wissen alle, dass das nicht stimmt, aber wenn es alle wissen, ist es keine Lüge, gell? Blake sortiert sich noch. Vila stellt Fönwelle als Jenna vor. Noch 24 Stunden, dann geht es wohl los. Jenna erzählt noch, dass sich niemand um Blake schert und schubst seinen Kopf weg. Aua, lieber Regisseur, das war jetzt echt Schülertheater. Oder Sally Knyvette kann nicht spielen.

Nächste Szene, Bettszene. Wait, what? Tatsächlich, der junge Anwalt hat Spaß mit seiner Frau. Hossa, und das im BBC der Siebziger. Varon hat Zweifel am gesamten Prozess, es lief ihm zu perfekt. Kluges Kerlchen! Beide entscheiden, zum „public records computer“ zu gehen. Dieser wird von seltsamen Gestalten bewacht, das ist ohne Worte. Man beachte den Walkman.

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Ansonsten ein übliches Set, sehr karg, sehr effektiv. Alle drei Kinder, die „Opfer“ von Blake waren am Nachmittag vor Blakes angeblichem Übergriff nicht in der Schule, aber wo waren sie? Als Varon die Krankenhaus-Berichte sehen will, kommt heraus, dass sie „classified“, also unter Verschluss sind. Varon besticht den Aufpasser (Als Anwalt? Oha.) und es stellt sich heraus, dass es am gleichen Nachmittag drei nicht weiter aufgezeichnete Behandlungen im Krankenhaus gab. Zufall?

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Varon weiß über „mental implantation“ Bescheid, seine Zweifel sind jetzt endgültig geweckt. Dummerweise erklärt er dies seiner Frau alles vor dem Aufpasser und der ruft natürlich nach der Security, als die beiden weg sind.

Varon fragt Blake nochmal über das Treffen draußen aus, Blake erwähnt hierbei auch Dev Tarrant (wir erinnern uns, Blondie). Varon kennt ihn, Tarrant ist die meiste Zeit Sicherheitsverantwortlicher in den „outer worlds“. Nun scheint doch alles für Blakes Theorie zu sprechen, Varon will versuchen, einen Aufschub für Blake zu bekommen, bis dies geklärt ist und entschuldigt sich, dass er ihm nicht geglaubt hat. Neues Ziel: Er will Blake jetzt raushauen. Uiuiui, das wird aber knapp! Wir erfahren weiterhin, dass Jenna ein „free trader“, also eine Schmugglerin war, Vila hält viel von ihr. Oh, und jetzt wird der Start des Gefängnisschiffs vorverlegt, in acht Stunden geht es los.

Varon spricht mit Van Glynd, das ist der Rechtsobermotz aus der Dreiergruppe von vorhin. Nein, nein tue es nicht, will der Zuschauer schreien, der steckt doch hinter dem Ganzen! Aber nun, dass mag Varon ja nicht ahnen. Ich befürchte, den sägen sie jetzt auch schnell ab. Glynd, ganz Pokerface, verspricht eine Untersuchung, er will sich um alles kümmern. Aber er verplappert sich. “To look for those tunnels. I never said anything about tunnels.” wundert sich Varon vor der Tür in Anwesenheit seiner Frau. Glynd weist hinter der Tür Doctor Havant (der dritte von vorhin, der auch die Kinder manipuliert hat) an, ein wenig unterzutauchen und Varon und seine Frau hören draußen alles mit an. Nicht einmal Schallschutzwände gibt es, also so was! Jaja, des Dramas wegen, ich weiß. Dennoch seltsam.

Varon organisiert sich jetzt die Klinikberichte von Doctor Havant und eine Videokamera. Nicht schlecht, der Mann ist clever, ich mag ihn. Natürlich wird Alarm ausgelöst als Varon und Maja aus der Kuppel gehen. Unbehelligt kommen sie dennoch zum Bunker. Blake und die anderen werden inzwischen von Wachen zum Schiff geschickt. Jetzt wird es aber wirklich knapp! Varon und Maja entdecken die Leichen, er filmt alles. Was für eine fesche Kamera!

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Next shot: Modellraumschiff. Gottseidank dunkel ausgeleuchtet. Innendrin Bürostühle. Nun ja. Die Wachen brüllen rum. Das ist jetzt eher so eine Szene „Wir behaupten mal, das hier sei ein böses Gefängnisschiff mit bösen Gefängniswärtern einer bösen Verwaltung.“ Varon hat inzwischen alles was er braucht, aber wird er es noch schaffen?

Okay, der shot vom lift-off des Raumschiffs ist gut gemacht, sehr gut sogar.

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Man sieht die Kuppel und an der Seite das abhebende Gefängnisschiff, vor der Kuppel : Blondie Tarrant. Oh, oh. „I think a transporter accident, very tragic”, die Wache soll sich drum kümmern. Ich befürchte ja was. Jepp. Ich behalte Recht. Es ist definitiv keine nette Welt, die uns Mr. Nation zeigt. Varon und Maja liegen tot auf dem Boden. Bis jetzt hatte ich wirklich gehofft, dass er es schafft. Und dann im Hintergrund für Blakes Rehabilitation kämpft oder so.

Das Gefängnisschiff vor schwarzem Sternenhimmel. Blake verspricht “I’m coming back.“

End credits. Pompöses Orchester. Weiße Punkte auf schwarzer Pappe.

Rückblick: Uff. Starker Tobak. Ich dachte, „Blake‘s 7“ wäre „Robin Hood in space“ und bekomme ein dichtes und düsteres Politdrama. Die Sets empfand ich als billig, aber durchaus schick, die Kostüme haben mich überhaupt nicht überzeugt. Ich finde es auch seltsam, dass nur Jenna etwas Anderes, Schickeres anhat als die anderen. Wahrscheinlich geschmuggelt. Schauspieltechnisch hat mich jetzt außer Blake (Gareth Thomas) noch keiner richtig überzeugt, gerade das „Blake vor bzw. hinter den Kopf stoßen“ von Mrs. Knyvette war zu aufgesetzt. Mal schauen, wie es weitergeht.

Lieblingszitat: „Ich hasse Gewalt gegen Personen. Insbesondere, wenn ich die Person bin!“ (Vila)

Lieblingskostüm/CosPlay: Äh. Geht so. Nix von allem? Wenn es wirklich was sein soll, dann am  ehesten Jenna: schwarze Leggings oder enge Jeans, oberschenkellange grau-braun-lilane Bluse (Verzierungen selber draufnähen), Gürtel. Und Fönwelle. Und diese Gliederkette, die trägt sie häufiger. Auf die Schuhe hab ich nicht geachtet.

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Das sagt „Liberation – A Complete Guide to Blake’s 7“:The idea, furthermore, of a group of villains as the protagonists is more than a bit of a deviation from the norm of space opera. Although the alien-invasion storyline was soon (by 30 April 1976) abandoned in favour of the more familiar storyline of an ordinary man named Rog (later Roj) Blake discovering that he was once a rebel against the oppressive Federation, Nation was obviously hoping that Blake’s 7 would be what Survivors was not: a means of telling a deep, serious story with political overtones, through the familiar, enjoyable format of a space opera.

Das sagt „A History and Critical Analysis of Blake’s 7“: „The Way Back“ is a compelling first chapter because it satisfies the requirement of any book’s opening section: it keeps the reader interested in (…) watching more. (…) All that is certain when it ends is that a man called Blake has been exiled from Earth. The majesty of the Liberator, the campaigns to the outer planets and the camaraderie of a Dirty Dozen in Space remains undiscovered.“

Das sagt „MAXIMUM POWER!“: Information: „According to the title, Blake’s 7, but he’s clearly nearer 40. (…) Vila’s still got Blake’s wallet.“

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