Diäterkenntnisse 

Nach soundsovielen Monaten umgestellter Ernährung hier meine persönliche Wahrnehmung.

* Wasser, Wasser, Wasser

Seit ich eine Trinkapp benutze und meine mindestens zwei Liter täglich trinke, geht es besser. Umgekehrt merke ich sofort eine Zunahme, wenn ich es wieder schleifen lasse. Ich habe mich sogar an stilles Wasser gewöhnt und trinke es inzwischen leidenschaftlich gerne. Mit Eiswürfeln und Blubber kann man mich inzwischen jagen, das dauert einfach zu lange um damit auf die Wassermenge zu kommen. Eine Flasche Wasser im Rucksack gehört nunmehr auch oft zum Inventar.

* schlafen

Schlafe ich mehr, nehme ich besser ab. Nicht leicht bei einer Nachteule wie mir, aber es wirkt.

* mehr verbrauchen… 

Ich bin kein Sportler. Ich habe Jogging angefangen und finde es todlangweilig. Meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio habe ich nach vier Monaten gekündigt, weil mir der Zeitaufwand einfach zu groß war. Dieses „extra zu einem Termin gehen, um da dann eine Zeit lang eine Sportart auszuüben ohne Ziel“ ist nicht meins. Was funktioniert, sind die Tanzproben für unser nächstes Musical. Nicht, dass ich nach dieser Spielzeit noch großartig als Tänzer auf der Bühne stehen müsste, aber alleine das wöchentliche Training als Sport ist schön. Und, hier kommt der Anreiz, dadurch, dass ich mittrainiere, bekomme ich mehr vom Stück mit und kann im Zweifelsfall schneller denken (wer wann wo ist und sich rechtzeitig umziehen kann oder nicht) oder auch einspringen. Das wiederum gibt dem Training einen Sinn im Gegensatz zum stupiden „Ich mache Sport, weil ich abnehmen will“. Zu guter Letzt gehe ich einfach im Alltag immer eine kleine Weile länger. Von ehemals 7.000, dann 10.000 Schritten täglich bin ich momentan bei 13.000. Meine Mittagspausen sind mit Erkundungen und Windowshopping gefüllt und im Zweifel gehe ich eben wirklich noch eine halbe Stunde abends um den Block. Auf halber Strecke ist eine Kneipe, als Motivator, das trifft sich ganz gut.

*… weniger einnehmen

Alle möglichen Konzepte dazu gibt es auf dem Markt. Es ist völlig egal, welches ich nehme. Hauptsache, ich nehme weniger Kalorien zu mir als ich verbrauche. Das wiederum führt fast automatisch zu gesunden Entscheidungen. Ich bin halt von Vollkornbrot länger satt als von Butterkeksen. Aber, das sage ich auch, ich will mein Essen genießen. Bei mir muss es Butter und Vollfettmilch sein statt Margarine und weißem Wasser. Dann halt davon weniger. Wenn ich nicht satt bin, bin ich grätig und dann mache ich die meisten Ausrutscher in Richtung schnelle süße Kalorien. Es ist nicht immer leicht. Aber unterm Strich Erfolg versprechender.

*****

Add-on 1: All-you-can-eat Buffets erfordern enorme Selbstbeherrschung und sollten von mir gemieden werden.

Add-on 2: Frittiertes jedweder Art ist des Teufels. Finger weg. 

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