Mittwoch, 21. März

Wieviel wissen die Cambridge Analytiker über dich? Finde es heraus mit einem einfachen Test.

http://newsthump.com/2018/03/19/how-much-does-cambridge-analytica-know-about-you-take-this-test-to-find-out/

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Starbucks verwendet immer noch Becher aus Plastik? Eigentlich erstaunlich, oder? Ich hatte gehofft, dass es inzwischen normal ist, immer eigene Becher mitzunehmen, aber, alas, selbst ich mache das ja nicht immer.

Hier kann man eine Petition unterstützen, die Starbucks auffordert sich von Plastikbechern zu trennen.

https://actions.sumofus.org/a/fuehren-sie-endlich-recyclebare-kaffeebecher-ein-2

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Was heißt eigentlich alas? Woher kommt das?

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Beim gestrigen schauen von Twin Peaks (wir wollen ja auf das Release der neuen Folgen vorbereitet sein) kam die Frage nach dem Rezept für einen Black Yukon Sucker Punch auf.

Das Internet enttäuscht nicht.

http://welcometotwinpeaks.com/inspiration/black-yukon-sucker-punch-cocktail-recipe/

http://www.cocktailchemistrylab.com/home/twin-peaks

https://punchdrink.com/recipes/black-yukon-sucker-punch/

Ehrlich gesagt allein so vom Lesen her, sind mir die letzten beiden Varianten zuviel Getüdel. Wenn die Zutatenliste und vor allem das Zubehör schon mehr Platz einnehmen als das eigentliche Rezept ist das einfach nur Spielerei. Das mag ein lecker Cocktail sein, aber sicher nicht das, was man in der Bar in Twin Peaks bekommt.

Das erste Rezept muss ich mal ausprobieren. Ich meine, unterm Strich scheint es Irish Coffee mit blauer Sahne zu sein. (Bzw. geschlagenes Eiweiß, aber mal ehrlich, wer schlägt denn Eiweiß in einer Bar in den tiefsten Wäldern? Außerdem war der Drink im Fernsehen viel zu schnell fertig zubereitet.)

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Bei den täglichen Nachrichten um Mr. Trump ist es erstaunlich leise um seine Frau geworden. Hat sie einfach die besseren Anwälte?

Davon abgesehen ist dieser Artikel ein kleiner Ausflug in die große Politik der kleinen Dinge.

https://washingtonpress.com/2018/03/20/the-results-of-stormy-daniels-polygraph-exam-just-came-out-and-trump-is-seeing-red/

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Immer wieder gerne gelesen:

Die Schüler klatschen, aber nicht für mich, sondern für Franz Kafka, der ja da vor uns liegt und schrieb, wer hat denn je so um sein Leben geschrieben wie Franz Kafka? Und die Schüler applaudieren jenem Franz Kafka und die Lehrerin kommt und die Lehrerin ruft: Psst! Und „Ruhe jetzt“ und der Schüler mit dem Käppi sagt: „Die Frau kann das alles lesen.“ Die Lehrerin sieht mich an und will sich entschuldigen, dabei weiß ich nicht einmal wofür, denn Texte sind ja dazu da, dass man sie liest, wozu denn sonst und die Schüler reden ja schon über diesen Text den sie eben nur nicht lesen konnten.

Via Frau Kaltmamsell, deren Blog zur Tageslektüre gehört.

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Herr Buddenbohm wiederum schreibt über die Schrecken des Medienzeitalters: düdelüt

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Portofino Spritz – 100 ml Ginger Ale, 100 ml Prosecco, 2 cl Martini Rose, Eis , Limette – könnte das der neue Sommerdrink werden?

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Die Notaufnahmeschwester, deren Posts ich früher auch gerne las, podcastet momentan leider nur noch. Schade. Scheint zwar ein aktueller Trend zu sein, dass jeder jetzt das Internet mit Sprache beglücken muss, ich lese trotzdem lieber.

Reicht ja schon, dass ich halbwegs regelmäßig die WDR-Zeitzeichen anhöre. Und wenn ich es dann noch schaffe, den Zeitsprung. Außerdem im Abo: Das Zeitfragen-Feature.

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Frau Cammarata schreibt über gendergerechte Sprache und ein bisschen komme ich jetzt doch ins Grübeln.

Auch dazu: ein Wörterbuch mit Anregungen jenseits des Binnen-I und kleiner Sternchen. (Wobei: „Bankausraubende“ als Alternative zu „Bankräuber“? Hmm, ich weiß ja nicht.)

Und ein lesenswerter Text von Frau Schrupp: (klicken, ganz lesen bitte)

Während Frauen aufgrund des generischen Maskulinums von klein auf üben (müssen), zu unterscheiden, ob sie gemeint sind oder nicht, werden Männer daran gewöhnt, dass sie immer gemeint sind, dass es prinzipiell immer um sie geht, es sei denn, es ist ausdrücklich von Frauen die Rede. Das sind dann diese „Frauenthemen“, die sie nichts angehen und nicht betreffen. (…)
Und eben diese (…) „Sexualisierung des Maskulinums“, um mit Eisenberg zu sprechen, muss um jeden Preis verhindert werden, weil sie eben genau nicht „Sprachkosmetik“ ist, sondern an die Grundpfeiler unserer Kultur geht.
An diese Grundpfeiler will der Feminismus aber ran, und um das besprechen zu können, brauchen wir eben zwei unterschiedliche Wörter: Eins für Menschen, und eins für Männer. Und diese zwei unterschiedlichen Wörter gibt eine Sprache, die generisches Maskulinum verwendet, einfach nicht her. (…)
Ich glaube, von Luise Pusch (…), stammt bereits der Vorschlag, (…) die neutrale Variante konsequenterweise zum Neutrum zu machen: Das Lehrer, die Lehrerin, der Lehrerich.

Interessant hierzu übrigens auch die Kommentarspalte mit Hinweisen auf die DDR, in der Frauen von sich als Ingenieur sprachen.

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Am Abend Gustavstraße, Prosecco und Flammkuchen. One of those days.

 

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