Fronleichnam, 31. Mai

Ein freier Tag! Hurra!

Lass mich überlegen, was ich gemacht habe … weitestgehend nichts.

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Zuerst gab es Frühstück. Für mich ganz gesund mit Ei und Avocado. Wusstet ihr, dass eine Avocado soviele Kalorien hat wie eine gute Tafel Schokolade?! Wahnsinn.

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Dann jede Menge nichts, bis wir auf youtube bei „Operation Ganymed“ steckenblieben. Super Schauspieler (Horst Frank, Jürgen Prochnow, Claus-Theo Gärtner, Uwe Friedrichsen, noch einer, den ich nicht kannte und eine Frau, die belanglos für die Handlung war), super Grundidee, richtig gute Trickeinstellungen am Anfang (man bedenke, das ist eine TV-Produktion aus den 1970ern) und dann … zwei Stunden nichts. Ich meine, ehrlich, da gibt es wunderbare Grundkonflikte zwischen diesen fünf Männern, die man nur ausnutzen muss, und alles, was sie tun, ist größtenteils sich anschreien und sinnlose Entscheidungen treffen. Zum Beispiel: Der kühle Kapitän, der alles im Griff hat und dann mal eben alleine in die Wüste zieht „nach Norden“. Das würde kein Kapitän machen, seine Mannschaft im Stich lassen zu dem Zeitpunkt. Oder die kluge Entscheidung, nachts zu laufen statt tagsüber in der Sonne. Was sehen wir in der nächsten Einstellung? Unsere Helden marschieren durch die glühende Sonne. Sieht martialisch aus, ergibt aber keinen Sinn. Und dadurch werden die Gestalten und ihre Geschichte uninteressant. Echt schade. Da würde mich eine Neuverfilmung mit etwas mehr Kammerspielaspekten reizen. Wahrscheinlich könnte man das sogar als Kammerspiel schreiben / aufführen?

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Danach war es Zeit, endlich die fehlenden Requisiten / Kostümteile für „100 Jahre Musical – 100 Jahre Freistaat Bayern“ herzurichten. Ein Häubchen wurde gebastelt, ein Korb repariert, so Kram halt.

Dieses Musical braucht einen griffigeren Namen für die Suche im Netz! Wie wäre es mit „Klingendes Bayern“?

Hier ist die Webseite. Tut mir leid, dass die nicht wirklich übersichtlich ist, genau wie man auch auf der Seite des Autors erstmal eine Weile nach Infos suchen muss.

Tickets für die Vorstellung in Nürnberg, im Hirsvogelsaal, am 22.06.2018 gibt es für 19 Euro hier.

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Den Rest der Kostümteile habe ich dann mitgenommen zur Gesangsprobe für Nisha, die am Abend stattfand.

Dieses Mal auf der großen Bühne, wieder mit Luna Mittig und ich muss sagen, ich hab schon wieder was gelernt. Hauptsächlich ging es natürlich um das Festigen der vorherigen Proben, aber so Kleinigkeiten wie „wie gehe ich auf einer runden, abschüssigen Bühne so, dass es aussieht, als ginge ich gerade“ oder „wie mache ich mich sichtbar für das Publikum, auch wenn ich gerade mit dem Rücken zu ihm stehe“ oder „wie laufe ich so, dass mein Brustbereich immer nach vorne zeigt“, helfen neben emotionaler Arbeit „wie bringe ich welche Emotion rüber, wie schaffe ich Subtexte“ enorm. Danke, Luna!

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