Wenn der Herrgott net will …

Die Welt ist so schön und die Welt ist so reich,
doch ist halt das Leben für alle nicht gleich.
Es geht durcheinander, es ist kunterbunt
und doch ist die bucklige Welt kugelrund.
Ein jeder Mensch hofft und ein jeder Mensch strebt,
doch viele sind da, die umsonst nur gelebt,
was nützt alles Denken, es gibt nur den Schluss:
Es kommt schließlich alles, wie kommen es muss!

Wenn der Herrgott net will, nutzt es gar nix,
schrei net um, bleib schön stumm, sag, es war nix.
So war’s immer, so bleibt es für ewige Zeit,
einmal oben, einmal unten, einmal Freud‘, einmal Leid.
Wenn der Herrgott net will, nutzt es gar nix,
sei net bös‘, net nervös, denk, es war nix.
Renn‘ nur nicht gleich verzweifelt und kopflos herum,
denn der Herrgott weiß immer warum.

Das Leben hat mir eine Lehre geschenkt,
es kommt immer anders, als man es sich denkt.
Drum soll man nie sagen: Es muss und ich will!
Der Herrgott entscheidet und du halte still.
Sei immer zufrieden mit deinem Geschick,
beneide nicht immer die ander’n ums Glück.
Wie schnell kann es anders oft sein über Nacht,
das Ende wird immer von oben gemacht.

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