Lesematerial

Good Intentions Don’t Excuse Bad Behavior 

„(…) DO: “Do you want to know where I buy my shoes?” DON’T: “Instead of boots like that, you could get accurate ones at this company.” (…) Some of you reading this may not realize it, but there are others that look up to you. They may be brand new or established in the hobby but admire your work. Perhaps you are a friend of theirs, or someone they follow on Instagram, or write a blog they follow, but you have more influence than you know.  Many of us are our own harshest critics and may joke about our work being “trash” but others are listening. Imagine how disheartening it would be to think that something you admire and aspire to is “not good enough” for someone you see as a role model, and thus worry your role model may be judging you too. Please be kind to others by being kind to yourself first. We all start somewhere. (…)“

It’s Not Necessary to Be Mean

„(…) You can always find something nice to say. Even if it’s not an outfit you’d wear yourself, you can say “What beautiful fabric!” or “That’s a lovely color on you!” If you can’t think of a compliment, ask a question, such as “Did you use a pattern?” or “Have you been here before?” (…) Don’t let anyone make you feel ashamed for using polyester. Even though I make and love silk dresses, some of my best-received costumes have been made from dead dinosaur. Sometimes it’s just the right fabric for what you’re trying to make. Fit and styling are just as important as materials. (…)“

Beide Artikel von Vivien, beide empfehlenswert.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Eine getrocknete gelbe Rose erinnerte mich immer mal wieder an Anna.
Aber eigentlich erinnerte mich nur der J. noch an Anna.
Denn der J. liebt Anna noch immer.
Irgendwann hat der J. eine Therapie gemacht. Der Therapeut sagte er müsse eben loslassen und sich auf neue Erfahrungen einlassen. Aber der Therapeut wusste nichts von Anna und ihrem Lachen.
Gesprochen aber haben der J. und ich auch nicht mehr über Anna.
Nur geschwiegen haben wir über Anna.

Lesen. Unbedingt. Auch die Kommentare. https://readonmydear.com/2019/01/29/anna/

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Auch lesenswert: http://fraunessy.vanessagiese.de/2019/01/30/mittwoch-30-januar/

Allzu oft bekommen Mitarbeiter zu hören: „Was ihr all die Jahre gemacht habt, ist schlecht und nichts mehr wert.“

Wer ihnen sagt: „Ihr habt das Alte gut gemacht, und ich brauche Euch, um nun etwas Neues entstehen zu lassen“, hat eine andere Basis. Wichtig ist: nachfragen und zuhören. Woher kommt Unbehagen? Oft geht es nicht um die Veränderung als solche. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben meist verstanden, dass etwas Neues kommen muss – trotzdem haben sie Angst, nicht gebraucht zu werden oder dem Neuen nicht gewachsen zu sein.

Gerade diejenigen, die schon länger in der Firma sind, sind auch skeptisch, weil es nicht die erste Veränderung ist, die sie mitmachen – und weil die vorherigen am Ende doch alles beim Alten gelassen haben.

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Ebenfalls zum Lesen empfohlen: https://www.spektrum.de/news/der-schrille-zwangspensionaer/1620228

Mit dem Wegfall des politischen Drucks, kam auch der alte, nassforsche Wilhelm wieder zum Vorschein. Schwärmerisch malt er sich schon die neuen »herrlichen Tage« aus, denen er das Reich nun entgegenführen werde, freilich erst, nachdem er den »Saustall« in Berlin gründlich ausgemistet hat: »Wenn ich zurückkomme«, poltert er in gewohnt kraftmeierischer Manier, »wird das deutsche Volk mit der Rute regiert.« Und, so der Säbelrassler weiter: »Wenn ich erst wieder zu Hause bin, fliegen aber die Köpfe!«

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Spannend anzusehen: https://www.thisiscolossal.com/2019/01/evolution-of-the-alphabet

Die Evolution des Alphabets

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Zeichentipps für Juristen. Ja, das gibt es. Und es ist gar nicht so blöd, wie es auf den ersten Blick scheint: https://www.npridik.de/zeichentipps-fuer-juristen/

Als Jurist(in) kommen Sie immer wieder in Situationen, in denen Sie anderen Menschen Sachverhalte oder die Rechtslage erläutern müssen. Vielleicht wollen Sie auch Ihr Blog mit Rechtsinformationen füllen oder gemeinsam mit anderen Menschen Lösungen für Probleme oder eine Strategie für das weitere Vorgehen erarbeiten. Klar im Vorteil sind Sie in allen genannten Fällen, wenn Sie während des Gesprächs/Vortrags oder beim Schreiben unbefangen zu Stift und Papier greifen können, um Ihr Wissen, Ihre Ideen und Gedanken in Bilder zu übersetzen. Unser Gehirn mag die Kombination aus mündlichen oder schriftlichen Erklärungen und Bildern nämlich besonders gern. Die Folge ist, dass Ihr Gegenüber und Ihre Leser nicht nur aufmerksamer sind und Ihren Ausführungen leichter folgen können, sondern auch besser verstehen und behalten, was Sie ihnen erklären.

Dazu gibt es auch ein PDF mit Anleitungen: https://www.npridik.de/wp-content/uploads/2016/11/npridik-bildvokabeln-fuer-juristen-7MB.pdf

Immer mehr Geld? Ist das die Lösung?

„Beschäftigte wählen mehr Freizeit statt mehr Geld. In der IG Metall haben rund 260.000 Mitarbeiter entschieden, weniger zu arbeiten, statt ein tarifliches Zusatzgeld zu erhalten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Gewerkschaft unter 2600 Unternehmen. Im Rahmen des vor knapp einem Jahr vereinbarten Tarifvertrages konnten die Beschäftigten zwischen acht zusätzlichen Urlaubstagen oder einer Sonderzahlung wählen. Der Gewerkschaft zufolge waren 93 Prozent der Anträge auf mehr Urlaub in den Unternehmen erfolgreich. Wie viele Menschen das Zusatzgeld wählten, teilte die IG Metall nicht mit. In einer ersten Umfrage unter den Beschäftigten hatten Ende 2018 zwischen 70 und 80 Prozent der Befragten für mehr Freizeit optiert.“

aus: https://www.linkedin.com/pulse/bmw-und-daimler-wollen-offenbar-kooperieren-viele-linkedin

Ich habe mich gestern mit einer Kollegin unterhalten, die, wie viele andere, sich über zu hohe Managergehälter / Boni etc. ärgerte. Und sprach zu ihr, das System sei falsch. Es könne nicht immer nur um Geld gehen, es müsse andere Anreize geben. Zum Beispiel einen kostenlosen gesicherten Kindergartenplatz (sind auch mal so 600 € im Monat). Oder meinetwegen die Möglichkeit, Essen günstiger zu erhalten. Oder ein ÖPNV-Ticket, gleich für die ganze Familie. Oder oder oder.

Unterm Strich meinte sie: „Wenn ich für die gleiche Arbeit irgendwo das doppelte verdiene, gehe ich halt dahin.“

Und ich verstehe sie. Ich meine, das ist Kapitalismus, Individualismus. Wer Geld hat, kann sich individuell um den ganzen o.g. Kram kümmern. Mit genügend Geld geht alles. Wahrscheinlich sogar unbezahlte Freizeit, wenn man denn doch dringend mal frei haben möchte. Geld macht unabhängig.

Ich finde es nur nicht zukunftsträchtig. Ich hätte gerne eine sozialere Welt; eine, in der Geld gerechter verteilt ist als jetzt. Man kann jetzt gerne drüber streiten, ob Oxfam jetzt wirklich recht hat mit seiner Studie, dass 26 Personen auf der Welt soviel Geld haben wie die ärmsten 50% zusammen, und dass es aber 100 Menschen seien und nur 30% oder wie auch immer, aber der Punkt ist doch, dass es ein Wahnsinn ist, wenn der Chef eines Unternehmens 70x mehr verdient als seine Angestellten. Wenn man sich nur noch über Geld definiert. Ich persönlich finde, das steht in keinem Verhältnis mehr.

Und dann kommen noch Aussagen wie „wenn ich der Person hier nicht X zahle, wandert sie ab“. Ja, verstehe ich. Das ist eine Lösung. Kurzfristig. Aber wo führt es hin?

Und solange auch die Mittelschicht so reagiert wie meine Kollegin, solange wird die Welt nicht geändert. Nicht gerechter. Und das finde ich gerade sehr, sehr schade.

Montag, 17. September – Freitag, 21. September

Immer noch viel zu tun…

Am Mittwoch fand zum ersten Mal nach den Ferien wieder Gesangsunterricht statt, ich muß mich erst mal wieder rein finden.

Ansonsten viel Kleinkram, Vorbereitung fürs Crown Tourney, Recherche zu Frisuren der Jahrhundertwende, und der Möglichkeit, sie mit kurzen Haaren hinzubekommen, so Zeug halt.

Das Philadelphia Essiggurkerl Zeug war übrigens lecker.

Montag, 10. September – Freitag, 14. September

Es ist Geschäftsjahresschluss und ich bin geschäftig.

Daher kurz nur ein Abriss der Woche.

Montag Mitgliedertreffen der Musicalgruppe 2, ausnahmsweise erstaunlich konstruktiv.

Dienstag kurz ein Abstecher zu Mme Q, um sich mein Kleid für das nächste SCA Event anzusehen, dann weiter zum Kreativtreffen mit Musicalgruppe 3.

Mittwoch Stammtisch mit Musicalgruppe 1, den Cadolzburgern.

Donnerstag das erste Mal seit Jahren wieder Kammerchor. 😍 Es fühlte sich wie früher an, wunderbar!

Freitag leckeres römisches Essen aus dem Slowcooker und Mädelsabend mit Mme Q.