Leben in Bildern

Da ist es, das #kisura Paket, das ich probiert habe, nachdem ich es bei einer Freundin entdeckt habe. Es war sehr hübsch verpackt und liebevoll zusammengestellt. Es geht aber leider komplett wieder zurück. Zum einen wurde etwas an meinen (explizit angefragten) Wünschen vorbei gepackt (Rundhals statt V Ausschnitt, Hose statt Kleid), was ich irgendwie noch verstehen könnte, ich probiere ja auch Neues, aber bestimmte Sachen stehen mir einfach nicht. Zum anderen, und das ist meine größere Klage, sieht der allgemeine Markt für große Größen offenbar Stricksäcke und Omashirts mit grauenvollen Aufdrucken vor.
Wie gesagt, das Paket war schnell da und ist liebevoll gepackt aber für Leute mit größerer Größe oder kleinerer Länge und/oder etwas mehr Individualität kann ich persönlich Kisura leider nicht empfehlen. Nun ja, es war einen Versuch wert. #wp #fb
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Chorzubehör

Das nächste Konzert steht an und ich beschließe, dass ich, falls ich mal gar nichts mehr zu tun haben sollte, einen Shop für Chorzubehör eröffne. Wie ich darauf komme?

Nun, es gibt einen Laden für Chormappen, black folder (Eine Bestellung ist auch möglich über den Verband deutscher Konzertchöre, aber Wolfgang Macht ist halt derjenige, der es als erstes in Deutschland angeboten  hat, soweit ich weiß.) Man mag es nicht glauben, aber natürlich gibt es Unterschiede beim „Aufnahmematerial“ für Noten. Und wer einmal zwei Stunden im Stehen ein Konzert gesungen hat, weiß um die Vorzüge einer festen Mappe, die variabel befüllbar ist und eine Halterung für die Hand hat im Gegensatz zum lummeligen Büromaterialhefter oder der Klemmmappe. Also ich jedenfalls schwöre auf meine Black Folder.

Dann gibt es inzwischen Läden für Chorschals. Irgendwie brauchen alle Chöre ja farbige Erkennungszeichen und ein Schal für die Damen scheint nie aus der Mode zu kommen. Da habe ich keine Präferenzen, außer das Chorschals bügelfrei sein sollten. Im Kammerchor hatten wir „crushed“ Material, das ging ganz gut und vergibt es auch mal, wenn es in die Tasche geworfen wird. Polyester geht sonst auch, es handelt sich ja lediglich um ein Accessoire.

Und zu guter Letzt gibt es, das weiß ich seit Kurzem, eine Firma die sich auf choir dresses, also schwarze schlichte lange Kleider spezialisiert hat. (Nach erneuter Recherche erkenne ich: auch dafür gibt es schon genügend deutsche Läden.) In den meisten klassischen Chören ist „schwarz lang“ denke ich die Standardvorgabe für Damen und auf meiner Suche nach einem schwarzen Maxikleid bin ich auf die Seite von MontyQ gestoßen, die ihre Kleider auch über die eBucht und den Amazonas verkaufen. Meine Empfehlung. Schlicht, einfach, gut angezogen. Und Gedöns rantüdeln und sich mit Schmuck behängen kann man ja immer noch.

Dann noch ein paar Musikshirts, Notenständer, Thermoskannen, Teesorten, Gelomyrtol, Islamoos, Bleistifte ins Sortiment, fertig ist der Shop.

Was meint ihr, was fehlt im ultimativen Laden für Sänger noch? Was sind eure Geheimtipps für andere Sänger? Ich freue mich auf eure Antworten!

Pro Tipp: Bahn Sitzplätze 

Setzt euch auf die bahn.comfort Plätze. Ich habe noch kein einziges Mal erlebt, dass wirklich ein bahn.comfort Kunde gekommen ist und einen der Plätze haben wollte. Und bis die Bahn merkt, dass dieser Vorteil von bahn.comfort nicht wirklich genutzt wird, viel Spaß! 

Add on: es gibt kostenloses WLAN im ICE.  Überall. Sogar schlicht und einfach. 

Beifang

Diagrams That Make Cooking So Much Easier
https://www.buzzfeed.com/christinebyrne/cooking-charts?bffb&utm_term=.dbX8jKZz6#.cozYZKoQ5 

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Hotel Price Comparison Made Easy – RoomGator
http://roomgator.com/

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Schneeschuhwandern im Allgäu
https://www.alpsee-gruenten.de/berge/skiurlaub/schneeschuhwandern.html

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Serena, Tochter des Kaisers Honorius, ca. 395 A.D.
… roman womenswear … tight sleeve undertunic … colobio outer tunic tied around the waist by an opulent jewelled belt … draped „stola“ on the arm … hairstyle with big, artificial hair … pendant earrings and double necklace (via http://blog.dressspace.com/serena/)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Stilico_diptych.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Stilicho.jpg

Zitronen-Mohn-Brot, Ergebnis 

Nach zweieinhalb Stunden war der Teig noch pappig, also habe ich zur Notlösung gegriffen: Form aus dem slowcooker raus, in den Backofen bei 200 Grad, unterste Schiene, für eine halbe Stunde. Ohne Deckel. Herausgekommen ist ein nicht süßer Kuchen beziehungsweise ein kuchenartiges Brot, das solo lecker schmeckt und mit Lagerung besser wird. Mampf & Mahlzeit. 

Zitronen-Mohn-Brot/-Kuchen

Lemon Poppy Seed Bread, ein Versuch. 

Es war ein amerikanisches Rezept, umgerechnet habe ich pi mal Daumen mit 1 cup = 240 g/ml. 

Mehl war Roggenmehl, Mohn gewaschen und gemahlen von Davert, (Safran-) Backpulver eine ganze Packung, Zucker war Rohrohrzucker, Nuller-Eier, ca. halb-halb Sonnenblumen- und Rapsöl, Naturjoghurt griechischer Art, 5 g reine Bourbon Vanille, zwei Bio-Bergamottezitronen. Gefettet habe ich mit Butter. Der Teig war durchaus lecker. Und jetzt bin ich sehr gespannt, wie das Ergebnis aussieht in anderthalb Stunden. 

Blickkontakt

Bisher stand ich unter der Annahme, dass in meinem Kulturkreis Blickkontakt, offene Augen, ein Kommunikationskanal sind, eine Aussage: „Ich tue dir nichts, ich möchte mit dir in Kontakt treten.“

Wenn ich also beim Bäcker stehe, zwei Meter von der Auslage entfernt, und konzentriert nach unten schaue, möchte ich dann in Kontakt treten? Möchte ich nach meinen Wünschen gefragt werden? Drei verf*te Male innerhalb von 30 Sekunden? Oder besteht die winzige Möglichkeit, dass dem nicht so ist und ich in Kontakt trete – mittels Blickkontakt – wenn ich soweit bin? 

Je. Des. Mal. Es. Kotzt. Mich. Nur. Noch. An. 

Beifang

Der Fürther Hauptbahnhof verfügt wieder über eine Toilette. Das Volk jubelt.

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Leider war die Bundesliga da etwas zu fix mit der Sperrung des Videos, Text und Screenshot zeigen aber auch schön, dass nicht alles rot-weiße ein Mitspieler ist.

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Auch Metzger müssen mit der Zeit gehen und präsentieren „German Sushi„.

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Wunderbar traurige Ortsnamen, alles Reiseziele, die unbedingt besucht werden möchten. Mein Favorit bisher: „Disenchantment Bay“.

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Ich lerne bei Frau Kaltmamsell: Wie Rosenkohl wirklich aussieht (wußte ich bisher nicht, peinlich, oder?) und dass ich endlich  mal „Der Tatortreiniger“ sehen muß. Scheint sich um tatsächlich gute deutsche Unterhaltung zu handeln.

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Übrigens hat auch Herr Silencer den Tatortreiniger schon empfohlen, heute schreibt er aber über Berlin.