Zitronen-Mohn-Brot/-Kuchen

Lemon Poppy Seed Bread, ein Versuch. 

Es war ein amerikanisches Rezept, umgerechnet habe ich pi mal Daumen mit 1 cup = 240 g/ml. 

Mehl war Roggenmehl, Mohn gewaschen und gemahlen von Davert, (Safran-) Backpulver eine ganze Packung, Zucker war Rohrohrzucker, Nuller-Eier, ca. halb-halb Sonnenblumen- und Rapsöl, Naturjoghurt griechischer Art, 5 g reine Bourbon Vanille, zwei Bio-Bergamottezitronen. Gefettet habe ich mit Butter. Der Teig war durchaus lecker. Und jetzt bin ich sehr gespannt, wie das Ergebnis aussieht in anderthalb Stunden. 

Blickkontakt

Bisher stand ich unter der Annahme, dass in meinem Kulturkreis Blickkontakt, offene Augen, ein Kommunikationskanal sind, eine Aussage: „Ich tue dir nichts, ich möchte mit dir in Kontakt treten.“

Wenn ich also beim Bäcker stehe, zwei Meter von der Auslage entfernt, und konzentriert nach unten schaue, möchte ich dann in Kontakt treten? Möchte ich nach meinen Wünschen gefragt werden? Drei verf*te Male innerhalb von 30 Sekunden? Oder besteht die winzige Möglichkeit, dass dem nicht so ist und ich in Kontakt trete – mittels Blickkontakt – wenn ich soweit bin? 

Je. Des. Mal. Es. Kotzt. Mich. Nur. Noch. An. 

Beifang

Der Fürther Hauptbahnhof verfügt wieder über eine Toilette. Das Volk jubelt.

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Leider war die Bundesliga da etwas zu fix mit der Sperrung des Videos, Text und Screenshot zeigen aber auch schön, dass nicht alles rot-weiße ein Mitspieler ist.

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Auch Metzger müssen mit der Zeit gehen und präsentieren „German Sushi„.

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Wunderbar traurige Ortsnamen, alles Reiseziele, die unbedingt besucht werden möchten. Mein Favorit bisher: „Disenchantment Bay“.

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Ich lerne bei Frau Kaltmamsell: Wie Rosenkohl wirklich aussieht (wußte ich bisher nicht, peinlich, oder?) und dass ich endlich  mal „Der Tatortreiniger“ sehen muß. Scheint sich um tatsächlich gute deutsche Unterhaltung zu handeln.

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Übrigens hat auch Herr Silencer den Tatortreiniger schon empfohlen, heute schreibt er aber über Berlin.

Malmö Kopenhagen Notizen 

Die Fahrt von Malmö nach Kopenhagen Flughafen dauert zwanzig Minuten, zum Hbf 35.

Die Rückfahrt ab Hbf dauert 1:15 hat, weil man am Flughafen umsteigen und seinen Ausweis vorweisen muß. Dies ist so seit der Flüchtlings“krise“, vorher ist man einfach direkt durchgefahren. Man fährt von Malmö nach Kopenhagen meist an Gleis 1b ab. 

Kopenhagen ist groß. 

Malmö ist toll. 

In Malmö nimmt man Taxen der Nummer 232323 oder 979797*,  ndere sind mit Vorsicht zu genießen. Es gibt keine festen Tarife pro Stadt. 

Man benötigt kein Bargeld, alles wird mit Kreditkarte erledigt. 

In Schweden gibt es nur Alkohol bis 3,5% im Supermarkt. Anderen Alkohol woanders, war aber nicht nötig für mich bisher. 

Dafür aber eine wesentlich größere Anzahl Auswahl an Fisch und viel Obst, auch eingefrorenes. 

Das Tivoli in Kopenhagen ist einen Besuch über mehrere Stunden wert. Ein wundervoller Park mit Rummel und Restaurants. Nicht das „schneller schneller“  Zeug der Fürther Kärwa, auch nicht nur „Oma“ – Karussells, sondern einfach schönes solides Fahrvergnügen mit nicht allzuvielen Leuten (zumindest wenn es leicht nieselt). 

In Shops wird man nicht wie in Deutschland sofort vom Verkäufer belagert, sondern grüßt einfach nett und kann dann in Ruhe schauen.  

Schweden sind sehr nette Leute. 

*korrigiert 

PS. Die Sicherheitskontrolle am CPH Flughafen benötigt eine gute halbe bis dreiviertel Stunde, Obacht.