Immer mehr Geld? Ist das die Lösung?

„Beschäftigte wählen mehr Freizeit statt mehr Geld. In der IG Metall haben rund 260.000 Mitarbeiter entschieden, weniger zu arbeiten, statt ein tarifliches Zusatzgeld zu erhalten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Gewerkschaft unter 2600 Unternehmen. Im Rahmen des vor knapp einem Jahr vereinbarten Tarifvertrages konnten die Beschäftigten zwischen acht zusätzlichen Urlaubstagen oder einer Sonderzahlung wählen. Der Gewerkschaft zufolge waren 93 Prozent der Anträge auf mehr Urlaub in den Unternehmen erfolgreich. Wie viele Menschen das Zusatzgeld wählten, teilte die IG Metall nicht mit. In einer ersten Umfrage unter den Beschäftigten hatten Ende 2018 zwischen 70 und 80 Prozent der Befragten für mehr Freizeit optiert.“

aus: https://www.linkedin.com/pulse/bmw-und-daimler-wollen-offenbar-kooperieren-viele-linkedin

Ich habe mich gestern mit einer Kollegin unterhalten, die, wie viele andere, sich über zu hohe Managergehälter / Boni etc. ärgerte. Und sprach zu ihr, das System sei falsch. Es könne nicht immer nur um Geld gehen, es müsse andere Anreize geben. Zum Beispiel einen kostenlosen gesicherten Kindergartenplatz (sind auch mal so 600 € im Monat). Oder meinetwegen die Möglichkeit, Essen günstiger zu erhalten. Oder ein ÖPNV-Ticket, gleich für die ganze Familie. Oder oder oder.

Unterm Strich meinte sie: „Wenn ich für die gleiche Arbeit irgendwo das doppelte verdiene, gehe ich halt dahin.“

Und ich verstehe sie. Ich meine, das ist Kapitalismus, Individualismus. Wer Geld hat, kann sich individuell um den ganzen o.g. Kram kümmern. Mit genügend Geld geht alles. Wahrscheinlich sogar unbezahlte Freizeit, wenn man denn doch dringend mal frei haben möchte. Geld macht unabhängig.

Ich finde es nur nicht zukunftsträchtig. Ich hätte gerne eine sozialere Welt; eine, in der Geld gerechter verteilt ist als jetzt. Man kann jetzt gerne drüber streiten, ob Oxfam jetzt wirklich recht hat mit seiner Studie, dass 26 Personen auf der Welt soviel Geld haben wie die ärmsten 50% zusammen, und dass es aber 100 Menschen seien und nur 30% oder wie auch immer, aber der Punkt ist doch, dass es ein Wahnsinn ist, wenn der Chef eines Unternehmens 70x mehr verdient als seine Angestellten. Wenn man sich nur noch über Geld definiert. Ich persönlich finde, das steht in keinem Verhältnis mehr.

Und dann kommen noch Aussagen wie „wenn ich der Person hier nicht X zahle, wandert sie ab“. Ja, verstehe ich. Das ist eine Lösung. Kurzfristig. Aber wo führt es hin?

Und solange auch die Mittelschicht so reagiert wie meine Kollegin, solange wird die Welt nicht geändert. Nicht gerechter. Und das finde ich gerade sehr, sehr schade.

Montag, 17. September – Freitag, 21. September

Immer noch viel zu tun…

Am Mittwoch fand zum ersten Mal nach den Ferien wieder Gesangsunterricht statt, ich muß mich erst mal wieder rein finden.

Ansonsten viel Kleinkram, Vorbereitung fürs Crown Tourney, Recherche zu Frisuren der Jahrhundertwende, und der Möglichkeit, sie mit kurzen Haaren hinzubekommen, so Zeug halt.

Das Philadelphia Essiggurkerl Zeug war übrigens lecker.

Montag, 10. September – Freitag, 14. September

Es ist Geschäftsjahresschluss und ich bin geschäftig.

Daher kurz nur ein Abriss der Woche.

Montag Mitgliedertreffen der Musicalgruppe 2, ausnahmsweise erstaunlich konstruktiv.

Dienstag kurz ein Abstecher zu Mme Q, um sich mein Kleid für das nächste SCA Event anzusehen, dann weiter zum Kreativtreffen mit Musicalgruppe 3.

Mittwoch Stammtisch mit Musicalgruppe 1, den Cadolzburgern.

Donnerstag das erste Mal seit Jahren wieder Kammerchor. 😍 Es fühlte sich wie früher an, wunderbar!

Freitag leckeres römisches Essen aus dem Slowcooker und Mädelsabend mit Mme Q.

Wochenende, 8./9. September

Passend zum Hochzeitstag sind der boah und ich nach Oberstdorf zum wandern gefahren. Soviel kann ich vorweg nehmen, es war vermutlich das letzte Mal. Viel zu sehr verkauft sich der Ort inzwischen an Touristen, es ist einfach nicht mehr schön. Das nächste Mal wollen wir uns Bad Hindelang ansehen.

Aber wir haben geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, seit Jahren, und sind über den Gottesacker gelaufen.

War nicht so spektakulär wie angenommen. Durchaus witzig die erste halbe Stunde, danach sehr konzentrationsfordernd und anstrengend.

Am Sonntag entschieden wir uns auf dem Rückweg für einen Abstecher nach Augsburg, und zufälligerweise war Tag des offenen Denkmals und es gab freien Eintritt ins Römermuseum. Klein, aber durchaus empfehlenswert.

Freitag, 31. August – Freitag, 7. September

Büroalltag wie immer, im Musicalbereich viele offene Baustellen, nichts, worüber ich grad schreiben möchte.

Crown Tourney Organisation läuft.

Samstag: großes Gelage beim Griechen mit Freunden und viel Retsina.

Sonntag: Wandertag zum Grüner Felsenkeller, damit der auch mal besucht wird. Ohne Bier, nach dem Vorabend 😉.

Dienstag: Treffen mit Freunden im Burgerladen.

Mittwoch: Treffen mit Freundin zum vegetarischen Flammkuchen. Der boah und ich wollen diesen Monat vegetarisch unterwegs sein.

Donnerstag: viel Wein daheim. Zuviel Mist der mich gerade tierisch aufregt, siehe oben.

Fingernägel sind erstaunlich lang für meine Verhältnisse, bin stolz auf mich. Abnahme läuft Dank Intervallfasten auch erstaunlich gut.

Ach ja, und dann habe ich mich noch beschimpfen lassen. Nun ja.

So bastelt sich halt jeder seine Welt aufgrund seiner Erfahrungen. Schade, wenn andere, ergänzende Sichtweisen dann nicht mehr akzeptiert werden.

Donnerstag, 23. August

Zuviele Menschen. Zuviele Touristen.

Das Frühstück war nach der Enttäuschung des Abendessens zuvor dann doch erstaunlich gut.

Oben am Berg. Zuviele Menschen.

Museum? Keine Lust. Irgendwie war die Luft raus. Und, wie gesagt, zuviele Menschen.

Also ab in den Zug nach Barcelona.

Das Ibis empfängt uns mit bekannter und vertrauter Umgebung. Ibis-Hotels sind überall gleich, wie erholsam!

Schlafen. Schauen. Shoppen.

Im „Sydney-Bcn“ gab es Schnitzel, Salat, Pommes, Bier.

Und bei einem sehr sehr leckeren Sangria de Cava, (oder zwei oder drei) Gespräche über ein neues Musical.

Erstaunlich, wie schnell die Stadt einen ergreift.

Es bleibt die Sehnsucht nach den Bergen.