Donnerstag, 15. Februar

Zum Aufwachen erst einmal ein Schreck. Ich bin raus aus dem Spiel? Aber warum? Habe ich wirklich vergessen, die Schrittzahl zu synchronisieren? Kurzer Blick ins parallele Spiel, nein alles in Ordnung dort. Ob es ein Bug ist?

Später am Tag stellt sich heraus, es war tatsächlich ein Systemfehler, alles paletti.

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#609060 heute in türkis mit der in Washington gekauften Bluse, die der boah zwar gräuslich findet, was mir aber egal ist.

Ja, ich besitze mehrere schwarze Hosen. 😉

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Dann hatte ich keine Lust mehr auf dunkel und habe den Trenchcoat hervorgekramt.

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Schlechte Idee, meinte das Wetter.

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Auch heute wieder Blumen im Haar und weil es viel zu wenig schönen, lustigen, fantasievollen Haarschmuck gibt, werde ich ihn mir fürderhin selbst basteln.

Ausbeute der Mittagspause.

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Auch in der Pause erledigt: der Versuch, des boahs Leichtschlafsack reparieren zu lassen. Sagen wir so, eine gescheite Reparatur mit Auftrennen der Naht und Einlage wäre teurer als ein neuer Schlafsack.

Adulting like a boss today.

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Zum Frühstück eine neue Variante des Eiweißriegels, Erdbeere. Schmeckt etwas künstlicher als gestern, aber immer noch gut. Und auch dieses Frühstück hat gut bis zur Mittagspause vorgehalten, ich bin erstaunt.

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Abends Probe fürs nächste Hörspiel. Ich bin wirklich begeistert von meinem Team, keine Ahnung, woher die das haben, aber sie sind klasse und setzen viel sofort um und merken sich auch vieles von der letzten Probe. Eine Szene lief so glatt durch, dass ich sie direkt hätte aufnehmen können.

Wenn, ja, wenn wir eine Aufnahmemöglichkeit hätten. Es ist ein Elend.

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Hat jemand gesagt, ich hätte zuviele Blumenclips?

Gedankensplitter 23. Januar

Finnegan’s Harp in Nürnberg nimmt seit gestern keine Reservierungen mehr an. Hauptsächlich wohl, weil sie zu viele Reservierungen hatten, bei denen die Gäste dann 4 Stunden anwesend waren und nur 2 Bier getrunken haben. Bisher habe ich gut dort gegessen und getrunken, aber ohne Reservierung ist mir der Laden einfach zu klein um auf gut Glück hinzugehen und darauf zu hoffen, einen ordentlichen Platz zum Essen zu bekommen. Erst recht mit mehr als zwei Personen. Und zu zweit bekommt man immer nur die Katzentische, die zum Essen auch nicht wirklich schön sind. Ich meine, es ist ja jeder seines Glückes Schmied im Kapitalismus, schauen wir mal, was diese Politik mit dem Pub macht.

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Der gestrige Doctor Who DVD-Abend in Vorbereitung für unser nächstes Hörspiel war gesellig und unterhaltsam. Nur ein bisschen zu lang.

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Es gibt leider für das Fitbit One keine schönen Armbänder oder dergleichen. Nur so Silikonzeug. Der gute Tracker ist, scheint es, zu alt.

Fitbit selbst hat ihn auch aus dem Programm genommen. Klar, unsichtbare Tracker machen halt nicht so schön Werbung.

Andererseits leistet er mir gute Dienste und ich will nicht unbedingt auf Flex oder Alta wechseln, nur weil die schickere Armbänder im Angebot haben. Was tun?

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Der Hollenmarsch findet Ende Mai am A der Welt, in Bödefeld, statt. ÖPNV-technisch nicht erreichbar. Hotels und Pensionen sind natürlich längst ausgebucht. Die nächste Übernachtungsmöglichkeit befindet sich 10 Minuten Autofahrt entfernt. Ich bin ja immer noch nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist, sich den Stress anzutun. 😦

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Wer das Debakel um das elektronische Anwaltspostfach beA mitbekommen hat, wird sich hierüber amüsieren: https://www.youtube.com/watch?v=IuMfQ8gGJKM

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Die von mir sehr verehrte und gern gelesene Liz verweist auf eine Webseite mit Modellen normaler Menschen und derer Figurinen, auf die man seine Kleidungsentwürfe zeichnen kann.

Gedankensplitter 22. Januar

Das Jahr 2018 wird mein „mehr Entspannung, keine Kompromisse“ Jahr. Das führte am Wochenende zu zwei mir bisher unbekannten, und, zumindest in einem Punkt, mir unangenehmen Situationen. Die andere war hingegegen sehr angenehm: Öfter einfach mal nichts tun und viel Hautkontakt mit dem boah (best of all  husbands).

Die unangenehme, nun ja.

Es gibt in meinem Umfeld mehrere Leute, die es nicht schaffen, einfach mal klare Kante eine Ansage zu machen. „Ich kann dann. Ich kann dann nicht. Ich kann nur dann und dann.“ Es mag verschiedene Gründe dafür geben. Vielleicht will man sein Gegenüber nicht verletzen? Oder sich Optionen offen halten? Oder man scheut Konsequenzen? Wie auch immer, mich macht sowas rasend. Und dieses Jahr habe ich beschlossen, dass ich bei sowas früher die Reißleine ziehe und Entscheidungen treffe.

Jedenfalls sitzen wir so traut zusammen in der Gruppe und besprechen Termine für unser nächstes Hörspiel. Ein Schichtarbeiter ist dabei und gibt an, er wisse noch nicht genau wie sein Plan aussieht (kenne ich, die Situation).

Davor kommt noch die Aussage „Ich dachte ja eh nicht, dass ich dabei bin.“ Ich meine, wenn jemand  nicht dabei sein will, dann soll er das doch sagen. Und wenn jemand dabei sein will, aber absehen kann, dass er es zeitlich nicht schafft, dann kann man das doch auch sagen. Warum muss ich als Kopf der Truppe solche Entscheidungen für jemanden treffen? Sowas nervt mich total.

So, also nachdem wir ja mal mit irgendwas anfangen müssen, einigen wir uns nach aktuellem Stand auf sieben Probentermine. Am Samstag kommt die Nachricht des Schichtarbeiters, wann er nicht kann. Oder vielleicht nicht. Oder ganz wahrscheinlich doch. Also nicht, an welchem der sieben Termine, sondern generell in den nächsten drei Monaten. Am Sonntag erhalte ich eine Nachricht, wann er kann. Also nicht, an welchem der sieben Termine, sondern generell in den nächsten drei Monaten.

Ich frage ihn: „An welchem der sieben Termine bist du denn nun da und wann nicht da?“

Keine Antwort.

Ich frage meine rechte Hand, die ich ein wenig ins Geschäft des „Wie produziere ich ein Hörspiel“ einführen möchte: „Kannst du mir bitte raussuchen, wann wir proben und an welchen der Termine Person X kann?“.

Antwort, nach ein wenig Hin und Her: „Können wir dazu telefonieren?“

Und an diesem Punkt blinkte es rot bei mir, ich konnte nicht mehr. Ich habe es einfach nicht verstanden. Ich wollte keinen neuen Probenplan erstellen, ich wollte nicht alles nochmal umwerfen (einfach auch aus Fairness den anderen gegenüber, die sich ja auf die gemeinsam abgestimmten Termine schon eingestellt hatten), ich wollte nicht diskutieren, ich wollte einfach nur wissen, an welchem der Probentermine die eine Person kann. Um dann entscheiden zu können, ob das reicht für die Proben. Ich meine, es ist nur eine kleine Rolle, er hätte sicher nicht bei allen sieben Proben dabei sein müssen.

Augenrollend habe ich daraufhin die Übersicht selbst gemacht (30 Sekunden), gesehen, dass er nur zweimal kann und ihm geantwortet, dass das leider zuwenig Proben sind und ich fürs aktuelle Projekt jemand anderen suchen muss, der Zeit zu den Terminen hat. Lösung da, fertig.

Der boah meinte, ich hätte es anders formulieren können, zum Beispiel „Meinst du denn, dass du es bei so wenig Probenanwesenheit schaffst?“ und ihn selber auf die Lösung kommen lassen. Und ich hätte einfach telefonieren sollen, wenn es meiner Freundin doch so wichtig gewesen wäre.

Und ja, das wäre netter gewesen und umgänglicher und freundlicher und weiß der Fuchs was.

Aber ganz ehrlich? Ich hatte gestern einfach nicht mehr den Nerv dazu. Ich bin dieses Jahr mehr ich selbst und das heißt auch, dass ich nicht mehr auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehme. Ich schaffe dieses Gutmenschentum einfach nicht auf Dauer.

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Die Bilder des Wochenendes:

 

Am Samstag fand der Kostümverkauf des Staatstheaters Nürnberg statt und ich habe tatsächlich etwas gefunden. Ein wunderbares gelbes Renaissancekleid, topp verarbeitet, mit Futter, ordentlichem Stoff etc. Und das beste? Es passt!

Nach der Probe für unser neues Musical „Nisha“ war ich abends mit Freunden auf einem Kochkurs der Akademie der kochenden Künste zum Thema „Wildgeflügel und Co.“. Es gab Wildente, Rebhuhn, Fasan und Schwan und zum Abschluss ein Gin-Tonic Sorbet.

Und am Sonntag floss der letzte Tropfen aus der Flasche dieses absolut leckeren Rotweins, den ich am Wochenende zuvor beim Besuch in Eichstätt in einem Lokal gefunden und in den ich mich sofort verliebt habe.

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„Exactitudes“ ist eine Fotodokumentation verschiedener Stile von Dresscodes für diverse soziale Gruppen, ein spannendes Spitzlicht auf „Typen“ – sicher interessant für die eine oder andere Bühnenrolle.

Wie zum Beispiel dieses Bild einer „Lady“ oder von „Veggies“. Auch interessant: Naturals *** Charitas *** Les filles dy 7eme *** Family Managers

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2010 habe ich offenbar mal Burger gemacht, Notiz:

„500 g Geflügelhack, 60 g Zwiebeln, 60 g Mangochutney, 2 EL Korianderblätter, Salz, Knoblauch, Curry miteinander vermengen, zu Burgern formen & im Ofen grillen oder bei Oberhitze je 8 min. von jeder Seite backen. Wir hatten dazu Salat, Tomaten, Gurken, Käse und Roggentoasties. Der Koriander und das Chutney bringen’s echt!“

Könnte ich mal wieder kochen.

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Der Kassenbericht für die Mittelaltergruppe ist in den letzten Zügen – hurra! So schwer war es gar nicht.

Dafür schaffen wir es gerade in derselben Gruppe uns mit Bürokratie sowas von zuzumüllen, dass für das eigentliche Tun keine Zeit mehr ist. Auch hier bin ich sehr dicht an der Grenze zum Ausrasten.  Habe aber Gottseidank Leute an meiner Seite, die mein Gejammer anhören und mich rechtzeitig rausziehen und davor bewahren, zuviel Porzellan zu zerschlagen.

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Um es mit Frau Nessy zu sagen: „Ich weiß übrigens nicht, was ich gruseliger finde: das Frauenbild der dienenden Hausfrau oder das Männerbild des unselbstständigen Idioten.“

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Schottische Streufahrzeuge haben Namen. Diese werden von der Bevölkerung gewählt.

Gewonnen hat gerade „Gritsy Bitsy Teeny Weeny Yellow Anti-Slip Machiney“, außerdem im Rennen waren unter anderem noch „Basil Salty“ „Spready Mercury.“ „Brad Grit „Gritney Spears“ „Usain Salt“ „Rule Grittania“ und „Salt Disney“.

Der Artikel dazu lohnt sich.

Und wer wissen möchte, wo sich gerade Sreufahrzeuge in Schottland befinden, kann sie tracken: http://scotgov.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=2de764a9303848ffb9a4cac0bd0b1aab

Via Frau Nessy: http://fraunessy.vanessagiese.de/2018/01/17/mittwoch-17-januar/