Kammerchor

Für den geneigten Leser anbei eine Vorstellung einiger Stücke, die der Kammerchor Nürnberg gerade probt. Da die meisten sehr schön sind, auf jeden Fall aber durchaus ungewöhnlich, lohnt sich das Reinhören. Und, wer mag und kann, darf natürlich auch gerne bei einem unserer Konzerte vorbeischauen!

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Francis Poulenc, Vinea mea electa

Übetrack

Mein erwählter Weinberg, ich habe Dich gepflanzt: Warum bist Du bitter geworden, dass Du mich kreuzigst und Barrabas loslässt? Ich umfriedete Dich und entfernte die Steine aus Dir und erbaute einen Turm.

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William Blake, The Lamb

Little Lamb who made thee Dost thou know who made thee Gave thee life & bid thee feed, By the stream & o’er the mead; Gave thee clothing of delight, Softest clothing wooly bright; Gave thee such a tender voice, Making all the vales rejoice; Little Lamb who made thee Dost thou know who made thee 
Little Lamb I’ll tell thee, Little Lamb I’ll tell thee; He is called by thy name, For he calls himself a Lamb: He is meek & he is mild, He became a little child: I a child & thou a lamb, We are called by his name. Little Lamb God bless thee. Little Lamb God bless thee.

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Johann Kuhnau, Tristis est anima mea

Meine Seele ist betrübt bis an den Tod. Bleibt hier und wacht mit mir. Nun werdet ihr die Menge sehen, die mich umgeben wird. Ihr aber werdet die Flucht ergreifen, und ich werde gehen, um für euch geopfert zu werden.

Chorsänger in Fürth gesucht

Das Stadttheater Fürth sucht erfahrene Chorsänger/innen für „Die Großherzogin von Gerolstein“

szenischer Probenbeginn: 19. November 2012 (abends nach Absprache)
musikalische Proben: ab Ende September 2012 (ca. einmal pro Woche)
Endproben: ab Jahresbeginn 2013 (täglich abends)
Premiere: 11. Januar 2013
Vorstellungen: Januar 2013

Vorsingen am: 20./21. September 2012 ab 15 Uhr im Stadttheater Fürth
Bewerbung an: Dramaturgie Stadttheater Fürth, weitere Infos siehe Link!

mein Samstag

Uhje, kaum hat man mal ein Wochenende ohne den HdH, schon häufen sich die Möglichkeiten.

Als da wären:

Der Sommerkiosk, auf den mich Frau Jupiter in ihrem Blog hinwies. (Danke an Google RSS Reader)

Das Sommerfest der Musikschule Fürth, auf das mich die Fürth App auf meinem Smartphone hinwies. ( Danke an Julian für Durchgabe der Zeiten seines Auftritts)

Und eine Hochzeit in St. Heinrich, bei der ich gerne mal spicken würde, um mich auf unsere selbige vorzubereiten.

Puh!

Am Sonntag dann wieder ein dreiviertelstündiger Spaziergang von Cadolzburg nach Gonnersdorf und Musical-Probe.

Und zwischendrin?

Rad aufpumpen, Kemenate aufräumen, Spinat ernten, Obst kaufen, ach, den Stadtgarten Nürnberg wollte ich mir auch immer schonmal ansehen, schlafen, Wäsche waschen, Küche putzen, Viertelfinale heute abend schauen, … ohjeohje, zuwenig Zeit für zuviel Programm ;).

Vorschau: Lederer in Nürnberg

Heute abend kommt Emma zu Besuch, die seit langem (leider) wieder in den Staaten ist. Sie möchte „deutsch“ essen. Was gibt es Deutscheres als den Lederer?

Leider sind Elmar und ich ja mitten in der (Fleisch)Fastenzeit, mal sehen, was es so im Angebot gibt.

Oh. Leider ist die Karte nicht sichtbar – verdammte Technik (Firefox kann keine Verbindung zu dem Server unter docs.google.com aufbauen), hmm? :(. Na, mal schauen, wie’s wird.

Rückschau: Tongestalt: West-Östlicher Divan von Goethe

Das Tassilo-Theater ist klein, fast wie ein Wohnzimmer, und dadurch sehr geeignet für das Programm von Tongestalt. Tongestalt besteht aus drei gestandenen Musikern und ihr Programm macht Lust auf mehr. Auf jeden Fall möchte ich demnächst mal wieder meinen Goethe-Band hervorkramen und ein wenig von ihm lesen.

Die Anmoderation wirkt zunächst etwas künstlich, je weiter der Abend fortschreitet umso entspannter wird die Gruppe allerdings. Der Schlagwerker Frank Wendeberg  ist ein Zauberer an seinen Instrumenten, zusammen mit Sängerin Gitti und Ehemann Andreas Rüsing sowie tausendundeinem Instrument (naja, nicht ganz so viele) singen und musizieren die Drei, dass es Freude macht, ihnen zuzuhören. Nicht nur wegen der ungewohnten Klänge, nicht nur wegen der teils schrägen Texte, nicht nur wegen der sehr sauberen Aussprache von Gitti, sondern vor allem weil man merkt: Hier steckt Herzblut drin. Dass die  Musik zudem perfekt ist und mitreisst, teilweise sogar in ganz andere Welten entführt,  ist sozusagen ein Extra-Schmankerl.

Wermutstropfen: Die Tonaussteuerung, die manche Texte von Andreas unhörbar machte sowie der Preis von 6 Euro für eine Flasche Piccolo-Sekt im Tassilo-Theater. Vielleicht doch lieber Tee trinken …

Quintessenz: Meine Empfehlung. Hört es euch an, ihr werdet kaum enttäuscht sein.

Vorschau: Tongestalt: West-Östlicher Divan von Goethe

Zeit: 23.01.2009, 20:00 Uhr im Tassilo-Theater (Sielstr. 5) in Nürnberg.

Grund: Weil Barbara gesagt hat, Gitti bräuchte noch Zuhörer. Und weil ich mit Barbara und Gitti schon tanzen war.

Vorgeschmack: „Orientalisches Flair und ein anspruchsvolles musikalisch-literarisches Programm“ laut Fürther Nachrichten vom Oktober 2008.

Mehr unter: http://www.ton-gestalt.de/