Gedankensplitter 26. Januar

Das war ein sehr leckeres Abendessen gestern. Eine Gemüsepfanne, mit zwei Putenschnitzeln (damit der boah nicht nur Gemüse isst) und mit Feta überbacken. Ich hatte keine Gemüsebrühe, also kam ein Schuß Prosecco dazu. War eh noch da.

Vorbereitet habe ich dann noch einen Quarkauflauf mit Himbeeren zum Frühstück, mal gucken, wie das geworden ist.

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Sport: 10

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Der Quarkauflauf zum Frühstück war okay. Durchaus essbar, sehr eiweißreich, durchschnittlich sättigend.

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Das Finanzamt hätte dann jetzt doch ganz gerne endlich die Steuererklärung für 2016. Bis Mitte Februar. Panik! Aber gut, immer einen Schritt nach dem anderen, nicht wahr?

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Immerhin habe ich mich jetzt endlich entschieden, was ich morgen anziehe. Nein, es wird weder der rosa Schlafanzug, noch das pinke Abba-Kostüm.

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Meine Bauchmuskeln tun beim Reha-Sport immer noch weh. Lasst mich raten, wenn’s weh tut, bringt es was?

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#609060

  • graue Hose, C&A, ~ 12 €
  • gelbe Tunika, H&M, ~ 30 €
  • gelber Gürtel, 1982, ~ 5 €
  • Kette, vermutlich aus einer Drogerie oder Bijoux Brigitte, ~ 6 €

Bei Gelegenheit bräuchte ich mal neue Schuhe für den Alltag. Da ich seit einiger Zeit Einlagenträger bin, ist die Auswahl allerdings noch kleiner als aufgrund der Situation meiner Füße eh schon. Nun ja.

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Und jetzt ab in die Gustavstraße mit dem boah.

Gedankensplitter 24. Januar

Nachdem Finnegans Harp offenbar keine Kundschaft braucht, waren wir gestern in Böhms Herrenkeller um die Ecke. Von außen relativ unscheinbar, daher waren wir vorher noch nie dort. Vielleicht auch, weil man gerade in Nürnbergs Innenstadt ja nie weiß, ob es Tourifalle (wie der Barfüsser gegenüber, auch so ein Lokal, in das man mich nicht wieder rein bekommt) oder Kaschemme ist. Der Herrenkeller ist jedenfalls ganz schnuckelig und verwinkelt. Da kann man mal wieder hin. Lecker Rotling haben sie auch, das wird nochmal mein Untergang.

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Viking hat gerade ein Fitbit Flex 2 für 24 Euro im Angebot, aber leider haben sie irgendwie Probleme, mit Privatkunden umzugehen. Sowas scheint dort keiner zu kennen. Bis der Kundenservice dann meine Anfrage mal gelöst hat, kann es offenbar noch dauern. In der Zwischenzeit bin ich auf eBay fündig geworden.

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Heute zum Frühstück gab es diesen „Chia Cup Himbeere“ von Davert. Sieht nicht schön aus, ist aber ganz lecker. So richtig satt bin ich allerdings nicht.

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#609060 ist wieder da. Zumindest bei mir. So sieht es heute aus:

  • rote Schuhe, Ecco, ca. 80 €
  • graues Kleid, second Hand, ca. 20 €
  • grauer Pullover, Esprit, ca. 30 €

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Es wird Frühling! Endlich! Mehr Licht, mehr Wärme, mehr Singvögel. Und ich bin glücklicher.

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Im Zug in Richtung Gesangsunterricht, der Verspätung hatte, was ja nichts Neues ist, gab es als Abendessen Chiapudding mit Kokosdrink, Granatapfelkernen und Fruchtmus. Sehr sättigend und erstaunlich lecker.

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Dafür war ich eine Stunde zu früh vor Ort. Sowas passiert mir auch nicht häufig. Nun ja. Jetzt habe ich halt Zeit, mal die Lektüre hier unter die Lupe zu nehmen.

Gedankensplitter 22. Januar

Das Jahr 2018 wird mein „mehr Entspannung, keine Kompromisse“ Jahr. Das führte am Wochenende zu zwei mir bisher unbekannten, und, zumindest in einem Punkt, mir unangenehmen Situationen. Die andere war hingegegen sehr angenehm: Öfter einfach mal nichts tun und viel Hautkontakt mit dem boah (best of all  husbands).

Die unangenehme, nun ja.

Es gibt in meinem Umfeld mehrere Leute, die es nicht schaffen, einfach mal klare Kante eine Ansage zu machen. „Ich kann dann. Ich kann dann nicht. Ich kann nur dann und dann.“ Es mag verschiedene Gründe dafür geben. Vielleicht will man sein Gegenüber nicht verletzen? Oder sich Optionen offen halten? Oder man scheut Konsequenzen? Wie auch immer, mich macht sowas rasend. Und dieses Jahr habe ich beschlossen, dass ich bei sowas früher die Reißleine ziehe und Entscheidungen treffe.

Jedenfalls sitzen wir so traut zusammen in der Gruppe und besprechen Termine für unser nächstes Hörspiel. Ein Schichtarbeiter ist dabei und gibt an, er wisse noch nicht genau wie sein Plan aussieht (kenne ich, die Situation).

Davor kommt noch die Aussage „Ich dachte ja eh nicht, dass ich dabei bin.“ Ich meine, wenn jemand  nicht dabei sein will, dann soll er das doch sagen. Und wenn jemand dabei sein will, aber absehen kann, dass er es zeitlich nicht schafft, dann kann man das doch auch sagen. Warum muss ich als Kopf der Truppe solche Entscheidungen für jemanden treffen? Sowas nervt mich total.

So, also nachdem wir ja mal mit irgendwas anfangen müssen, einigen wir uns nach aktuellem Stand auf sieben Probentermine. Am Samstag kommt die Nachricht des Schichtarbeiters, wann er nicht kann. Oder vielleicht nicht. Oder ganz wahrscheinlich doch. Also nicht, an welchem der sieben Termine, sondern generell in den nächsten drei Monaten. Am Sonntag erhalte ich eine Nachricht, wann er kann. Also nicht, an welchem der sieben Termine, sondern generell in den nächsten drei Monaten.

Ich frage ihn: „An welchem der sieben Termine bist du denn nun da und wann nicht da?“

Keine Antwort.

Ich frage meine rechte Hand, die ich ein wenig ins Geschäft des „Wie produziere ich ein Hörspiel“ einführen möchte: „Kannst du mir bitte raussuchen, wann wir proben und an welchen der Termine Person X kann?“.

Antwort, nach ein wenig Hin und Her: „Können wir dazu telefonieren?“

Und an diesem Punkt blinkte es rot bei mir, ich konnte nicht mehr. Ich habe es einfach nicht verstanden. Ich wollte keinen neuen Probenplan erstellen, ich wollte nicht alles nochmal umwerfen (einfach auch aus Fairness den anderen gegenüber, die sich ja auf die gemeinsam abgestimmten Termine schon eingestellt hatten), ich wollte nicht diskutieren, ich wollte einfach nur wissen, an welchem der Probentermine die eine Person kann. Um dann entscheiden zu können, ob das reicht für die Proben. Ich meine, es ist nur eine kleine Rolle, er hätte sicher nicht bei allen sieben Proben dabei sein müssen.

Augenrollend habe ich daraufhin die Übersicht selbst gemacht (30 Sekunden), gesehen, dass er nur zweimal kann und ihm geantwortet, dass das leider zuwenig Proben sind und ich fürs aktuelle Projekt jemand anderen suchen muss, der Zeit zu den Terminen hat. Lösung da, fertig.

Der boah meinte, ich hätte es anders formulieren können, zum Beispiel „Meinst du denn, dass du es bei so wenig Probenanwesenheit schaffst?“ und ihn selber auf die Lösung kommen lassen. Und ich hätte einfach telefonieren sollen, wenn es meiner Freundin doch so wichtig gewesen wäre.

Und ja, das wäre netter gewesen und umgänglicher und freundlicher und weiß der Fuchs was.

Aber ganz ehrlich? Ich hatte gestern einfach nicht mehr den Nerv dazu. Ich bin dieses Jahr mehr ich selbst und das heißt auch, dass ich nicht mehr auf alle Befindlichkeiten Rücksicht nehme. Ich schaffe dieses Gutmenschentum einfach nicht auf Dauer.

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Die Bilder des Wochenendes:

 

Am Samstag fand der Kostümverkauf des Staatstheaters Nürnberg statt und ich habe tatsächlich etwas gefunden. Ein wunderbares gelbes Renaissancekleid, topp verarbeitet, mit Futter, ordentlichem Stoff etc. Und das beste? Es passt!

Nach der Probe für unser neues Musical „Nisha“ war ich abends mit Freunden auf einem Kochkurs der Akademie der kochenden Künste zum Thema „Wildgeflügel und Co.“. Es gab Wildente, Rebhuhn, Fasan und Schwan und zum Abschluss ein Gin-Tonic Sorbet.

Und am Sonntag floss der letzte Tropfen aus der Flasche dieses absolut leckeren Rotweins, den ich am Wochenende zuvor beim Besuch in Eichstätt in einem Lokal gefunden und in den ich mich sofort verliebt habe.

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„Exactitudes“ ist eine Fotodokumentation verschiedener Stile von Dresscodes für diverse soziale Gruppen, ein spannendes Spitzlicht auf „Typen“ – sicher interessant für die eine oder andere Bühnenrolle.

Wie zum Beispiel dieses Bild einer „Lady“ oder von „Veggies“. Auch interessant: Naturals *** Charitas *** Les filles dy 7eme *** Family Managers

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2010 habe ich offenbar mal Burger gemacht, Notiz:

„500 g Geflügelhack, 60 g Zwiebeln, 60 g Mangochutney, 2 EL Korianderblätter, Salz, Knoblauch, Curry miteinander vermengen, zu Burgern formen & im Ofen grillen oder bei Oberhitze je 8 min. von jeder Seite backen. Wir hatten dazu Salat, Tomaten, Gurken, Käse und Roggentoasties. Der Koriander und das Chutney bringen’s echt!“

Könnte ich mal wieder kochen.

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Der Kassenbericht für die Mittelaltergruppe ist in den letzten Zügen – hurra! So schwer war es gar nicht.

Dafür schaffen wir es gerade in derselben Gruppe uns mit Bürokratie sowas von zuzumüllen, dass für das eigentliche Tun keine Zeit mehr ist. Auch hier bin ich sehr dicht an der Grenze zum Ausrasten.  Habe aber Gottseidank Leute an meiner Seite, die mein Gejammer anhören und mich rechtzeitig rausziehen und davor bewahren, zuviel Porzellan zu zerschlagen.

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Um es mit Frau Nessy zu sagen: „Ich weiß übrigens nicht, was ich gruseliger finde: das Frauenbild der dienenden Hausfrau oder das Männerbild des unselbstständigen Idioten.“

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Schottische Streufahrzeuge haben Namen. Diese werden von der Bevölkerung gewählt.

Gewonnen hat gerade „Gritsy Bitsy Teeny Weeny Yellow Anti-Slip Machiney“, außerdem im Rennen waren unter anderem noch „Basil Salty“ „Spready Mercury.“ „Brad Grit „Gritney Spears“ „Usain Salt“ „Rule Grittania“ und „Salt Disney“.

Der Artikel dazu lohnt sich.

Und wer wissen möchte, wo sich gerade Sreufahrzeuge in Schottland befinden, kann sie tracken: http://scotgov.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=2de764a9303848ffb9a4cac0bd0b1aab

Via Frau Nessy: http://fraunessy.vanessagiese.de/2018/01/17/mittwoch-17-januar/

 

 

Resteessen ohne Bild, aber lecker

1/2 Packung TK-Rosenkohl (= 500g) gemäß Anleitung kochen (den tiefgefrorenen Rosenkohl direkt ins kochende Wasser, 8-10 Minuten). Salzen & pfeffern.

Den Rest Schafskäse vom Vorabend (ca. 1/2 Stück) mit einem Schuß Sahne (100 ml?) und einem kleineren Schuß Milch im Mixer verarbeiten. Gewürze dazu, 2 TL Kapern dazu. Nochmal mixen.

Vegane Garnelen (die eh nach nix schmecken, aber meinen Platz in der TK-Truhe wegnehmen) in einer Pfanne mit gut Öl anbraten, würzen, mit etwas Blumenkohlwasser ablöschen und kochen bzw. warmhalten, bis der Rest des Blumenkohls fertig ist.

Blumenkohl abgießen, Garnelen inkl. Würzsoße darüber abgießen, auf einen Teller geben. Käsesahne drüber. Mahlzeit.

Schnelles Apfelbrot

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Fertighefeteig ausrollen. Ofen vorheizen. Drei Äpfel kleinschneiden, mit Zimt und Ahornsirup in eine Schuessel geben, zehn Minuten in die Mikrowelle. Teig im linken und rechten Drittel in Streifen schneiden, im Mittelteil mit der Gabel einstechen. Apfel-Sirup-Gemisch in die Mitte geben. Streifen kreuzweise über die Mitte legen. Fuer 20 Minuten ab in den Ofen. Auskühlen lassen, umdrehen, damit der Boden nicht pappig wird. Fertig. Keine Glasur, kein Zucker, der Sirup reicht.

Himbeereis mit Frischkäse

Aus der Rubrik „will ich noch kochen“ heute: Himbeereis, an diesem Rezept orientiert.

1 – Zutaten
2 – 300 g Himbeeren im TK-Zustand (Achtung, die Kerne sind im Endprodukt zu schmecken, wer das nicht mag, muß sieben oder abseihen!)
3 – mit 1 Pack Philadelphia Honig (lecker) und etwas Vanillin-Zucker
4 – ein wenig Sekt geht immer (schmeckt man auch raus, kann aber auch weggelassen werden)
5 – ich liebe meinen Pürierstab, brauch mal einen etwas hochwertigeren
6 – Farbvergleich mit dem Eisbonbonlikör

veganer Hackbraten

Nachgekocht: veganer Hackbraten

1 – Zutaten (Gluten gibt’s übrigens im Reformhaus)
2 – alles Flüssige zusammen, alles Feste zusammen
3 – Matschepampe
4 – das Ganze in einer Backform (Hackbraten macht man ja auch in einer Backform, ab und an)
5 – Backpapier zuklappen
6 – Blindbackkugeln drauf zum Beschweren
7 – Alufolie drüber. Backen, Warten, rausnehmen
8 – es war viel zu viel Öl!
9 – aber sah doch ganz annehmbar aus

Fazit: Ging so. Als Hackbraten geht’s bei mir nicht durch, aber als „Gewürzkuchen mit Zwiebeln“ hat’s ganz gut geschmeckt. Kann man wieder machen. Nächstes Mal weniger Öl und eine kleinere Backform, damit die Stücke eher hoch als breit werden.