Schweinefilet in Pfeffersauce, veganisiert

Nachdem das Original bei Hanna so gut geschmeckt hat, versuche ich es heute abend nochmal. Aber vegan.

Original:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1183881224421548/Schweinefiletmedaillons-in-Gruener-Pfeffer-Sauce.html

vegane Variante:

Für 2 Portionen:

Backofen auf 100° vorheizen. 4 Schweinefilet-Medaillons (à ca. 100g) 200g Sojamedaillons waschen 10 Minuten in Gemüsebrühe einweichen, trocken tupfen und in 3 EL heißem Butterschmalz Pflanzenöl auf beiden Seiten scharf anbraten. Salzen und auf einem vorgewärmten Teller im Ofen noch etwa 5 Minuten ruhen lassen.

150 ml Gemüsefond, 60 ml halbtrockenen Sherry und 2 TL eingelegten grünen Pfeffer in eine Pfanne geben und erhitzen. 150 g Crème fraiche Sojasahne mit ein wenig Balsamico oder Zitronensaft einrühren und ganz leicht einkochen lassen. Noch mal abschmecken und über das Fleisch gießen, servieren.

Dazu passen Bandnudeln und ein Broccoli-/Blumenkohlgemüse oder Blattsalate.

neue Kochwelten

Mein liebster Ehemann hat mir ein Buch geschenkt: Schuhbecks Bayerische Küche.

Und das liest sich so gut und lecker, dass ich absolut hibbelig bin, endlich was draus zu kochen. Hefeklöße zum Beispiel, auch „Böhmische Knödel“ genannt – siehe rechts in meiner „das will ich noch kochen“ Spalte.

Der Blogartikel und ein Auftritt von Schuhbeck bei „Zimmer frei“ sind übrigens der Grund für meinen Wunsch nach o.g. Kochbuch.

Danke, liebster Ehemann!

gebratener Eisbergsalat

Den gab es gestern abend, nachdem ich noch ein paar WW-Punkte über hatte, wußte, dass der Salat weg muß und es so kalt war, dass ich mir dachte, etwas Warmes könne nicht schaden.

Die Zutatenliste ist denkbar kurz. Salat, Tomate, Knoblauch, Öl, Sojasauce, Salz und Zucker.
Ein kurzes Bild, wie die Tomate geschnitten wird.
Für die Weighties unter uns: ein ordentlicher Schuß Öl, darin eine Zehe Knoblauch anbraten. Knoblauch ist immer lecker und hey, Öl muß sein. Verderbt euch nicht den ganzen Spaß am Leben, wenn ihr auch noch anfangt, Öl mit dem Meßbecher abzuwiegen. Der eine Punkt mehr reißt’s auch nicht raus.
Kleingeschnittenen Salat dazugeben, Tomaten dazugeben, salzen, ein wenig Zucker drüberstreuen, alles leicht zerfallen lassen. (Dann rief leider jemand an, was dazu führte, dass der Salat länger garte, als er sollte.) Aber das ist nichts, was ein guter Schuß Sojasoße nicht rausholen könnte. Also, Soße dazu, alles vermischen, essen. Lecker! Auch wenn’s nicht so aussieht ;).
Und weil ich dann immer noch genügend Punkte überhatte, gab es auch noch WW-Luxus: Cidre und eine Viertel Ritter Sport Marzipan (die ist nämlich vegan).
Tagespunktezahl ausgenutzt & nicht überschritten.
Hat gut geklappt!

Gemüse mit Zeug

Nachdem ich Selbiges beim Thema „Rezepte“ erwähne, sollte es auch einen Eintrag bekommen. Also, was sich (unter anderem) geändert hat, seit ich vor einem Jahr mit WW anfing und seit geraumer Zeit  mit dem Umdenken zum Thema Ernährung:

Im Tiefkühlfach befinden sich immer 2 Packungen Gemüse. Egal was, Erbsen, Spinat, jegliche Art Kohl, Gemüsepfanne (ohne Butter), Suppengemüse, etc. Wenn dann wirklich mal der Hunger auf was Warmes am Abend kommt kann man mit so gut wie jedem Gemüse wie folgt verfahren:

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen, eine Zwiebel kleinschneiden und anbraten (geht auch ohne Zwiebel, aber mit ist leckerer), TK-Gemüse dazuwerfen. Gegebenenfalls mit Wasser oder Brühe oder Tomatensaft auffüllen, damit es ein Gemüsegericht oder eine Suppe wird. Gegebenenfalls pürieren, ein wenig oder richtig durch. Wenn dann noch Hunger ist: eine Tasse Reis dazu. Entweder direkt zum Gemüse, dann die Wassermenge anpassen oder in einem extra Topf zubereiten. Gewürze nicht vergessen! Muskat, Garam Masala, Koriander, Pfeffer, … Gewürze sind toll!

vegan: ja

WW-Punkte: für Öl und Reis

Bulgur

Bulgur ist Gottes Geschenk an die Menschen, die nicht kochen können und noch nicht mal einen Herd haben. Wasserkocher reicht.
Kennengelernt habe ich Bulgur während eines Großkücheneinsatzes. Ein guter Freund von mir nahm zwei große Edelstahlwannen, schüttete Bulgur hinein, kochendes Wasser drüber und ließ alles stehen. 15 Minuten später war die Beilage für’s Essen fertig.
Meine Standardmorgenprozedur (wenn ich nicht zu faul bin) sieht momentan so aus:
Während die Kaffeemaschine läuft:
1. leeres Marmeladenglas nehmen
2. zu einem Drittel mit Bulgur füllen (Buchweizen, Gerste, Dinkel, mir schmeckt alles)
3. nach Geschmack Marmelade, Sirup, Trockenfrüchte dazugeben. Bei mir momentan Zitrone von Eisblümerl.
4. mit kochendem Wasser auffüllen
5. Glas zuschrauben
6. schütteln
7. stehenlassen, entweder in der Küche oder in der etwas wärmeren Abstellkammer
In der nächsten Zeit Zähneputzen, Kaffee umfüllen, was man halt so macht. Glas in die Handtasche packen, Inhalt im Büro essen.

Vegan? Ja

WW-Punkte: Sattmacherportion Bulgur oder nach Menge, Sirup  nach Menge.