Pullum frontonianum

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In einen Bräter:
200 ml Rotwein, 1 EL Salz, 100 ml Öl, 3 EL Muskatnuss, 3  EL Bohnenkraut, eine gute Menge Dill (3 EL lt Rezept), eine gute Menge frischer Koriander (3 EL lt Rezept, wobei nicht klar ist, ob Samen oder Blätter gemeint waren).

Ist unterm Strich auch fast egal, ob Samen oder Blätter – Hauptsache, viel. Man kann davon ausgehen, dass die originale Idee war: Koche Huhn in Liquamen mit allen Gewürzen, die du zur Hand hast.

3 Lauchzwiebeln dazu. 3 Hühnerbrustfilets dazu. Alles in den Ofen bei 200° für eine knappe Stunde. Ab & an mal den Sud übers Huhn kippen.

Dinkel dazu. (Gibt es inzwischen beim Rewe „Dinkel wie Reis“, ist narrensicher.)

Das war das Rezept, das ich genommen habe.

Hier ist eine leichte Abwandlung.

Osterdienstag, 3. April

Heute hauptsächlich mit Links.

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A Lamb to Guide the Lion – eine Blake’s 7 Fanfiction, die ich immer noch lesen will.

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Ancient Hairstyle Recreation – Info von Janet Stephens über römische Frisuren

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Die römische Frau – eine kurze Übersicht auf deutsch

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Schnittmuster für mittelalterliche Kleidung (Herjolfnes/Grönland) – 34 € bzw. 23 €, das eBook gibt es kostenlos dazu

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Viele, viele andere Links für „Wikinger“-Kleidung: http://www.utlandstorm.org/JOMS_Kit_Resources.pdf

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Mehr Wikinger Infos

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A comparative study of extant garments in North-Western Europe – 14th Century Garments

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Gewandung über die Jahrhunderte, mit jeder Menge Links. Und Bildern.

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Was ich studieren könnte, wenn ich studieren würde: https://deutsche-pop.com/de/music-management

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https://www.canva.com/ – mein Tipp für Grafiken für soziale Medien (Facebook, Instagram, Poster, Präsentationen …)

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Die Pocket Opera, bzw. den Motettenchor Nürnberg will ich mir immer noch mal ansehen

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Tja, und das Metropoltheater, das ich mir auch mal anschauen wollte, scheint es nicht mehr zu geben.

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Ansonsten war es ein ruhiger Tag, am Abend haben wir uns an Folge drei und vier von Twin Peaks, 25YL gemacht. Es ist sehr Lynch. Man kann es mögen, mir gefällt es besser als Eraserhead, aber so ein bisschen Handlung wäre auch schön.

Cold Cream selbst gemacht

Im Zuge meines neuen Faibles für Römer-Reenactment habe ich mich auch ein wenig mit römischer Schminke beschäftigt und gestern abend nach diesem Rezept die sogenannte Cold Cream (erstmals im zweiten Jahrhundert von Galenos erwähnt) hergestellt.

Man nehme einen kleinen Topf (Flohmarktfund, 2 Euro) und befülle ihn mit einem TL Bienenwachspastillen (eBay), welche man schmilzt. Das Ganze geht verdammt schnell. Dann habe ich 4 TL Aprikosenkernöl dazugegeben. Eigentlich sollte es Rosenwasser und Olivenöl laut Rezept sein, aber ganz ehrlich: Rosenwasser ist teuer und Rosenblüten auch. Also habe ich mir gedacht, Rosenöl muß es auch tun. „Vom Fass“ hat zwar Wildrosenöl, als ich welches kaufen wollte, war’s aber grade alle. Ich habe mich dann für Aprikosenkernöl entschieden, Aprikosen gab’s im römischen Reich bestimmt schon. Zusätzlich zur Wachs-Öl-Mischung hinzugegeben habe ich ein paar Tropfen Rosenblütenöl (Naturkostladen, ca. 16 Euro; man möchte gar nicht glauben, wie unterschiedlich 16 verschiedene Rosenöle duften können). Im Nachhinein muß ich sagen, es waren vielleicht drei Tropfen zuviel, aber ich bin auch nicht so der Rosenduftfan. Nächstes Mal vielleicht mit Zitrone.

Im Zuge meines neuen Faibles für Römer-Reenactment habe ich mich auch ein wenig mit römischer Schminke beschäftigt und gestern abend nach diesem Rezept die sogenannte Cold Cream (erstmals im zweiten Jahrhundert von Galenos erwähnt) hergestellt.

Man nehme einen kleinen Topf (Flohmarktfund, 2 Euro) und befülle ihn mit einem TL Bienenwachspastillen (eBay), welche man schmilzt. Das Ganze geht verdammt schnell. Dann habe ich 4 TL Aprikosenkernöl dazugegeben. Eigentlich sollte es Rosenwasser und Olivenöl laut Rezept sein, aber ganz ehrlich: Rosenwasser ist teuer und Rosenblüten auch. Also habe ich mir gedacht, Rosenöl muß es auch tun. „Vom Fass“ hat zwar Wildrosenöl, als ich welches kaufen wollte, war’s aber grade alle. Ich habe mich dann für Aprikosenkernöl entschieden, Aprikosen gab’s im römischen Reich bestimmt schon. Zusätzlich zur Wachs-Öl-Mischung hinzugegeben habe ich ein paar Tropfen Rosenblütenöl (Naturkostladen, ca. 16 Euro; man möchte gar nicht glauben, wie unterschiedlich 16 verschiedene Rosenöle duften können). Im Nachhinein muß ich sagen, es waren vielleicht drei Tropfen zuviel, aber ich bin auch nicht so der Rosenduftfan. Nächstes Mal vielleicht mit Zitrone.

Dann habe ich den Topf vom Herd genommen heißes bzw. mindestens zimmerwarmes Wasser tropfenweise hinzugefügt. Das gibt lustige Knubbel, wenn die Tropfen im Wasser landen, also heißt es: rühren, rühren, rühren. In meinem Fall mit einem Holz-Schaschlikspieß. Solange Wasser hinzugeben und rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich habe vielleicht einen halben Teelöffel Wasser gebraucht.

In ein Gefäß geben, abkühlen lassen, fertig. Benutzen.

Zeitaufwand: 10 Minuten. Ehrlich jetzt. Heraus kommt eine kleine Menge, ca. 15 ml Creme. Die reicht allerdings auch locker. Da die Creme frisch hergestellt wird und sicher nicht so lange hält wie das ganze chemisch konservierte Zeug, ist es besser, weniger herzustellen und dafür häufiger mal die zehn Minuten aufzuwenden. Das Bild mit den Zutaten entstand nach der Herstellung, man sieht also, ich habe noch sehr sehr viel Material um sehr sehr viel weitere Creme herzustellen.

Die Creme letztendlich ist reichhaltig, keine Feuchtigkeitscreme, eher eine Fettcreme. Aber auch nicht so fett wie z.B. Bepanthen. Sie riecht gut und zieht schnell ein. Ich werde meine auf jeden Fall ganz normal benutzen. 🙂

Cold Cream / römische Schminke

Hat schon mal jemand versucht, Cold Cream herzustellen? Weiß jemand, wo ich die Zutaten (Bienenwachs, Olivenöl, Rosenwasser) dafür herbekomme? Welche zu empfehlen sind?
Und kennt jemand vielleicht einen Lieferanten für weitere römische Schminkbestandteile wie Malachit, Kreide und Ocker sowie ggf. etwas, um die Augen zu färben? Ruß?
Hat schon mal jemand Safran-Lidschatten ausprobiert?