Resteessen ohne Bild, aber lecker

1/2 Packung TK-Rosenkohl (= 500g) gemäß Anleitung kochen (den tiefgefrorenen Rosenkohl direkt ins kochende Wasser, 8-10 Minuten). Salzen & pfeffern.

Den Rest Schafskäse vom Vorabend (ca. 1/2 Stück) mit einem Schuß Sahne (100 ml?) und einem kleineren Schuß Milch im Mixer verarbeiten. Gewürze dazu, 2 TL Kapern dazu. Nochmal mixen.

Vegane Garnelen (die eh nach nix schmecken, aber meinen Platz in der TK-Truhe wegnehmen) in einer Pfanne mit gut Öl anbraten, würzen, mit etwas Blumenkohlwasser ablöschen und kochen bzw. warmhalten, bis der Rest des Blumenkohls fertig ist.

Blumenkohl abgießen, Garnelen inkl. Würzsoße darüber abgießen, auf einen Teller geben. Käsesahne drüber. Mahlzeit.

Zudeln mit Gemüsesoße

Sehr frei nach A. Hildmann.

Das Schöne an dieser Art zu kochen ist ja, wie schnell man neue Dinge lernt. Die Grundlagen Tomatensoße aus dem Buch „Vegan for  Fit“ kann ich inzwischen nach 3x Kochen aus dem effeff, es ändern sich nur minimal die Zutaten, je nach Versorgungslage und Hunger.

Als da wäre: Zucchini mit einem Julienneschneider in lange Streifen schneiden. Ich hatte mir für etwas mehr Geld den von GEFU gekauft und muß sagen: Super! Nie mehr ohne.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen, Zwiebeln dazu, Paprika dazu. 4 Minuten anbraten. Alternativ erst zerbröselter Tofu ins Öl für 4 Minuten, dann Zwiebeln für weitere 2 Minuten.

Agavensirupo dazu. Das ist eine der Zutaten, die ich vorher nicht benutzt hätte, aber jetzt ganz selbstverständlich dazukommt. Karamellisiert die Zwiebeln leicht und verbessert den Geschmack. Getrocknete Tomaten, Tomatenmark und Oregano dazu. Mit Wasser (nach Bedarf) oder Wein (4 cl) ablöschen.

 
Mandelsplitter unterheben, Zucchininudeln unterheben, alles sich kurz erwärmen lassen, fertig. Mahlzeit!

(Kostenpunkt für eine Zwiebel, eine Paprika und eine Zucchini beim Gemüsehändler am Bahnhof: 2,70 €)

AST-Türmchen mit Nußmussoße

Heißt bei AH „Moussaka reloaded“ und wie man sieht, hab ich immer noch keine Lust, bessere Bilder zu machen.

Sieht so aus:

Und geht bei mir so: (AST = Aubergine-Süßkartoffel-Tofu)

1 Aubergine und 2 Süßkartoffeln schälen und schneiden. Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden, Süßkartoffel etwas dünner. Zusammen in eine Schale geben, Salz drüber, 2 EL Öl drüber, mischen. Bei 250 Grad auf ein Backrost mit Backpapier, obere Schiene. 10 bis 15 Minuten bräunen lassen.

Derweil 1 Packung Naturtofu zerbröseln, reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen, Tofu 5 Minuten im Öl bräunen. Dann eine rote Zwiebel und zwei Knoblauchzehen kleingeschnitten dazugeben, weitere 3 Minuten anbraten. Nun eine gute Portion Tomatenmark (1/3 Glas; ca. 120 ml/g) und einen Schuß Agavendicksaft dazugeben, noch eine Minute brutzeln lassen. Mit einem guten Schnapsglas Rotwein (3 oder 4 cl) ablöschen. Beiseitestellen, warmhalten.

100 ml Wasser und 1-2 EL Nussmus (bei mir war es eine eine Mischung aus Tahin und weißem Mandelmus) vermengen, erhitzen. Scharfen Senf, süßen Senf, Salz & Pfeffer, viele grüne Kräuter (Oregano, Rosmarin, Koriander, …) nach Gefühl & Geschmack dazu. Konsistenz ggf. mit mehr Wasser oder mehr Nussmus oder etwas Stärke anpassen. (Achtung, das Ganze wird dickflüssiger, sobald es erhitzt wird, ich brauchte keine Stärke. Senf hingegen ist sehr empfehlenswert, hatte ich ja schon bei meiner recht geschmacklosen ersten Soße dieser Art angedacht.)

Türmchen bauen: Aubergine, Tofuhack, Süßkartoffel, Tofuhack. Soße extra dazu.

Guten Appetit!

Vegan Challenge – Caprese Veganese

Naturtofu aus dem Rewe dünn schneiden, mit Balsamico und Öl beträufeln, Salz drauf, stehen lassen. Dann die Tomaten in Scheiben schneiden. Jetzt die Tofuscheiben in etwas Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer und Oregano würzen. Schichten. Fertig. Basilikum, Öl, Essig nach Belieben.

Ich  muß sagen, angebratenes Naturtofu (also das vom Rewe halt) ist sehr sehr lecker! Für die Fleischesser unter uns: ein wenig wie trocknes Hühnchenfleisch. (Wer’s mag – mir gefällt’s.)

In meinem Fall gab’s das Ganze gleich in einer Tupperbox, Reste von gestern werden heute abend gegessen.

Vegan Challenge – Sojajoghurt mit Fruechten und Amaranth

Da gibt’s die Tage mal ein besseres Bild. Wird definitiv auch ins Repertoire aufgenommen! Himbeeren mit Sirup und Vanille ueber Nacht ziehen lassen, am naechsten Morgen gepopptes Amaranth und Sojajoghurt draufkippen, essen. Lecker! Probiere es naechste Woche mit Sauerkirschen.

Eines der Gerichte, in denen mir der Sojageschmack nicht auf die Nerven geht, weil die Himbeeren und der Agavendicksaft so geschmacksintensiv sind. Und macht im Uebrigen auch megasatt.

Vegan Challenge – Zudeln mit Tofubolognese

O-ber-lek-ker!
Das Wort Zudeln fuer duenn geschnittene Zucchini als Pastaersatz hab ich mir von Frau Jupiter geklaut 😉
Prinzipiell:
Raeuchertofu mit Zwiebeln und Knofi anbraten,
Tomatenmark und getrocknete Tomaten dazu,mit Rotwein abloeschen. Zucchini drunterheben. Reste vom Amaranth-Mandel- Gemisch von gestern drueber.
Viel zu viel fuer eine Person. Reste gabs am naechsten Tag mit einer Zucchini, neu reingeschnitten. Boerpsla.
Wird definitiv haeufiger gemacht!